Straubing Tigers Antoine Laganière: Ein Denker auf Skates

Antoine Laganière genießt den Panoramablick in Cinque Terre an der Amalfiküste in Italien. Foto: Laganière

Antoine Laganière, Stürmer der Straubing Tigers straft alle Klischees Lügen, wie ein Eishockeyspieler wohl ist.

Québec - das ist nicht nur Kanadas flächenmäßig größte Provinz und die einzige mit einer mehrheitlich frankophonen Bevölkerung, sondern vor allem auch eine Provinz, deren Eishockeyhistorie ihresgleichen sucht. Hier wurden zahlreiche NHL-Legenden wie Mario Lemieux, Maurice Richard, Jean Beliveau, Martin Brodeur oder Patrick Roy geboren, und hier sind die Montréal Canadiens beheimatet, die den Stanley Cup 24 Mal und damit so häufig wie keine andere Organisation gewonnen haben. Hier bedeutet Eishockey mehr als bloß Sport. Wer hier aufwächst, dem wird die Beziehung zum Eishockey häufig in die Wiege gelegt. So war es gewissermaßen auch bei Antoine Laganière.

"Man sagt immer, dass Eishockey in Québec und Montréal wie eine Religion ist. So ziemlich jeder dort liebt die Sportart, und sie wurde auch zu einem Stellvertreter für den Kampf Québecs innerhalb der kanadischen Gesellschaft. Das ist auch ganz klar einer der Gründe, warum Eishockey für Québec so wichtig ist", erklärt Laganière, der seit dem vergangenen Sommer für die Straubing Tigers stürmt. "Mein Vater war immer sehr leidenschaftlich in Bezug auf die Sportart, und meine drei älteren Brüder haben auch alle Eishockey gespielt. Wir haben viel draußen gespielt und hatten in unserem Haus auch einen Keller, in dem wir kleine Spiele austragen konnten. Mit etwa drei Jahren hatte ich zum ersten Mal Schlittschuhe an. Mir hat es gefallen, ich war ganz gut darin - so ging es dann eben weiter!" Und selbstredend gehörte auch Laganière, dessen Wurzeln in dem Dorf L'Île Cadieux mit nur etwas mehr als 100 Einwohnern liegen ("Ich hatte viel Privatsphäre und habe gelernt, mich auf viele verschiedene Weise zu beschäftigen"), in seiner Kindheit zur großen Anhängerschaft der Montréal Canadiens.

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