Die Geschichte von Straubings Känguru-Baby Wyuna Gut aufgehoben im Beutel

Bei ihrer Geburt im Dezember war das Bennett-Känguru Wyuna winzig klein: „Nur ungefähr einen Zentimeter, also so groß wie ein Gummibärchen“, sagt die Tierpflegerin Anja Eichler. Wenn Känguru-Babys auf die Welt kommen, sind sie völlig nackt und hilflos. Trotzdem: Kaum sind sie auf der Welt, müssen die Kängurus eine anstrengende Klettertour machen. Nämlich vom Geburtskanal der Mutter in deren Beutel.

Damit sie den Weg dorthin besser finden, legt die Känguru-Mama eine Art Duftspur ins Fell.
Ist das Känguru-Baby erst im Beutel angekommen, hängt es sich sofort darin fest. Es dockt an einer der Zitzen an, die im Beutel sind. Außer der Milch haben die Kleinen im Beutel auch alles andere, was sie brauchen.

Erst nach mehreren Wochen ist das Känguru so groß, dass es auch mal aus dem Beutel herausguckt und herauskommen kann. Mit vier bis fünf Monaten bekommt ein Känguru sein Fell. Draußen lernt es dann viele neue Sachen. Es kommt aber immer wieder zurück zu seiner Mutter, um Milch zu trinken. Oder um sich noch mal im Beutel ein Stück mitnehmen zu lassen. Irgendwann aber lässt die Mutter ihren Nachwuchs gar nicht mehr hinein. Der Beutel wird dann zu klein.   
 

 

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