Straubing Theresienplatz-Umgestaltung: Denkmalsplätze, eingerahmt von Baumhainen

Architekt Friedrich Herr im Wohnzimmer seines Anwesens bei Alburg. 1978 hat er die Fußgängerzone im Straubinger Wohnzimmer, dem Stadtplatz, geplant. Foto: Christoph Urban

Stadtplatz-Architekt Herr schlägt vor, eine alte Idee weiterzudenken.

Der Theresienplatz soll neu gestaltet werden. Was sagt der Architekt der aktuellen Gestaltung dazu? Friedrich Herr hat Ende der 70er Jahre die erste Fußgängerzone am Stadtplatz entworfen. Im Interview spricht er sich aus für gleichformatiges Pflaster, aufgewertete Denkmalsplätze und Balance zwischen Ludwigs- und Theresienplatz.

Straubinger Tagblatt: Der Theresienplatz soll neu gestaltet werden. Was sollten die Planer beachten?

Friedrich Herr: Wenn man den Stadtplatz-Grundriss ansieht, spürt man: Zwischen Ludwigsplatz und Theresienplatz besteht Symmetrie, eine gewisse Balance. In der Mitte steht der Stadtturm, der aus dem großen Platz zwei bildet. Auch an den Platz-Enden findet man Entsprechungen: Die Verengung bei der Jesuitenkirche entspricht einer Verengung kurz vor dem Passauer Tor, wo die Rosengasse einmündet. Das ist alles sehr bewusst angelegt. Darum habe ich Ende der 70er Jahre die beiden Denkmalsplätze eingeführt: Einmal zwischen Jakobsbrunnen und Kaffeestand und entsprechend zwischen Tiburtiusbrunnen und Dreifaltigkeitssäule. Aus dieser Balance folgt: Wenn man den Theresienplatz plant, muss man den Ludwigsplatz mitplanen.

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