Straubing Tag des Offenen Denkmals: "Man erfährt mehr über seine Stadt"

Historiker Werner Schäfer, Prof. Carl-Christian Beckmann, Baudirektor Wolfgang Bach (v.l.) und Pfarrerin Erna Meiser im Gespräch. Foto: Eva Bernheim

Eine Kirche, die als Symbol für die Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg steht und eine herrschaftliche Villa aus dem frühen 20. Jahrhundert, vorbildlich und preisgekrönt saniert - zwei völlig gegensätzliche Bauwerke mit noch junger Geschichte hatten am Sonntag ihre Türen für die Allgemeinheit geöffnet: Die evangelische Versöhnungskirche im Straubinger Osten und die Villa Jungmeier.

Vor allem das Anwesen an der Regensburger Straße erwies sich als wahrer Besuchermagnet. Bereits um 10 Uhr morgens warteten rund 180 Besucher auf Einlass.

"Denkmalschutz bedeutet auch Schutz vor willkürlicher Veränderung", sagte Pfarrerin Erna Meiser von der Versöhnungskirche beim Eröffnungs-Gottesdienst des Tages des offenen Denkmals. Das diesjährige Motto: "Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur." Baudirektor Wolfgang Bach und Historiker Werner Schäfer skizzierten, wie sehr gerade dieses 1963 geweihte Gotteshaus und das Ensemble symbolhaft für diese Zeit eines Neuanfangs stand, als die Stadt 7500 Heimatvertriebene und Flüchtlinge aufnahm - rund 22 Prozent der damaligen Bevölkerung. Viele waren evangelisch und deshalb war die wieder aufgebaute Christuskirche an der Bahnhofstraße zu klein geworden.

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