Straubing Streit um ICE-Halt: Landrat Laumer verteidigt Beschluss

Ein ICE in Richtung Wien: Auch künftig wird es diese Verbindung geben, doch nach den derzeitigen Planungen lässt die Bahn Plattling bei der umsteigefreien Direktverbindung nach Berlin links liegen. Foto: Konrad Kellermann
Ein ICE in Richtung Wien: Auch künftig wird es diese Verbindung geben, doch nach den derzeitigen Planungen lässt die Bahn Plattling bei der umsteigefreien Direktverbindung nach Berlin links liegen. Foto: Konrad Kellermann

Seit die Deutsche Bahn verkündet hat, dass Straubing statt Plattling einen ICE-Halt für die neue Verbindung zwischen Wien - Berlin bekommt, gibt es Ärger. Nachdem sich die Landräte aus Deggendorf, Dingolfing-Landau und Regen bereits in einem offenen Brief an die DB und Verkehrsminister Andreas Scheuer gewendet haben, meldet sich nun der Landrat von Straubing-Bogen, Josef Laumer zu Wort.

Der ICE-Halt in Straubing sei für die gesamte Region überfällig, notwendig und gewinnbringend, das hält Laumer in einer Pressemitteilung am Mittwoch den anderen Landräten entgegen. „Wenn ein zusätzlicher ICE wie jener auf der Strecke Berlin – Wien eingesetzt wird, dann ist es nur verständlich, dass auch das Oberzentrum Straubing als Universitätsstadt direkt mit einem Halt angebunden wird", so Laumer. Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen seien lange genug vom überregionalen Fernverkehr abgeschnitten gewesen. Nach dem barrierefreien Umbau des Straubinger Bahnhofs, der im kommenden Jahr abgeschlossen sein soll, sei es für ihn nur logisch, dass in Straubing zusätzliche ICE-Züge halten. 

Der Stadt Straubing und Oberbürgermeister Markus Pannermayr sicherte der Landrat seine vollste Unterstützung bei diesem Thema zu. „Wir sind hier nicht bei einer Casting-Show der Städte. Es gibt gute Gründe, den ICE Berlin-Wien in Straubing halten zu lassen und wir erwarten eine Umsetzung dieser Pläne", betont Laumer. 

Mehr zu dem Thema lesen Sie auch hier: Berliner Direktverbindung: Plattling abgehängt

 

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