Tiergarten Straubing Schimpanse Lutz könnte bald verlegt werden

Tiergartendirektor Wolfgang Peter blickt hinüber zu Schimpanse Lutz, der an diesem regnerischen Oktobervormittag nur kurz auf Zuruf vor sein Haus kommt und wenige Minuten später wieder reingeht. Kaltes, nasses Gras mögen die Schimpansen nicht und Nacktschnecken finden sie eklig, sagt Peter lachend. Foto: Christoph Urban

Nachdem Schimpanse Alfons eingeschläfert werden musste, rückt die Verlegung des verbliebenen Schimpansen Lutz näher. Tiergartendirektor Wolfgang Peter erklärt, warum das so lange dauert.

Viel Geduld hat Tiergartendirektor Wolfgang Peter nicht mehr für die Anschuldigungen der vergangenen Woche. Nachdem Schimpanse Lutz einen Pfleger in die Hand gebissen hatte, kritisierte die Tierrechtsorganisation Peta in einer Pressemitteilung die "Einzelhaft" des Affen. Eine Vertreterin des Great Ape Projects disqualifizierte Peters Erklärung des Vorfalls in einem Leserbrief als "schlichten Unsinn" und Peter Druschba, ehemals Vorsitzender des Tierschutzvereins, nannte Lutz' Dasein seit Alfons' Tod "einsam, traurig und verlassen" und forderte den Tiergarten auf, den Schimpansen abzugeben. Wolfgang Peter macht das wütend. Angerufen oder um ein Gespräch gebeten habe von den Kritikern niemand. Stattdessen wurden die Anschuldigungen einfach so "in den Äther gefurzt" und seien "hanebüchener Quatsch", um Stimmung gegen Zoos zu machen.

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