Straubing Rüffel für BKH wegen Datenschutzverstoß

Eine Luftaufnahme des BKH. Foto: Bezirk Niederbayern

Der Landesbeauftragte für Datenschutz, Prof. Thomas Petri, hat förmlich beanstandet, dass das Bezirkskrankenhaus (BKH) in Straubing Daten von Patienten unbefugt weitergegeben hat. Das hat er auf Nachfrage mitgeteilt. Wie berichtet, hat das BKH eine Beratungsfirma beauftragt, im Herbst 2017 die Abläufe in der Klinik zu prüfen, um Mängel beheben zu können. Im Lauf der Untersuchung haben laut Bezirk zwei Pflegebereichsleiter Dokumente an die Firma gegeben. Sie seien davon ausgegangen, dass sie die Daten herausgeben dürfen.

Die Pflegedokumentationen der Patienten zweier Stationen, maximal 34 Personen, seien ungeschwärzt weitergegeben worden. Dafür habe keine gesetzliche Befugnis bestanden, teilt Prof. Petri mit. In der Dokumentation seien Name und Geburtsdatum der betroffenen Patienten genannt. Das Beratungsunternehmen hat die Unterlagen laut eigenen Angaben nach Durchsicht vernichtet. Das BKH hat die betroffenen Patienten auf Anweisung des Datenschutzbeauftragten über den Vorfall informiert. Mitarbeiter würden nun entsprechend geschult, teilt der Bezirk mit. Wie viele Patienten genau betroffen waren, lasse sich nicht mehr rekonstruieren.

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