Straubing/Regensburg #FridaysForFuture: Schüler demonstrieren fürs Klima

, aktualisiert am 15.03.2019 - 15:10 Uhr
Rund 130 Schüler der Straubinger Schulen haben sich am Freitagmittag an der ersten #FridaysForFuture-Demonstration in Straubing beteiligt. Foto: Stefan Karl

Rund 130 Schüler der Gymnasien, Real- und Haupt- sowie der Berufsschulen haben sich am Freitagmittag an der ersten #FridaysForFuture-Demonstration in Straubing beteiligt. In Regensburg waren es sogar 800 Teilnehmer.

Eine weiterer Aktionstag im Rahmen der #FridaysForFuture - dem gemeinsamen Schulschwänzen aus Protest gegen klimaschädliches Handeln von Politik und Wirtschaft lief an diesem Freitag. Die Schüler aus Straubing und Regensburg schlossen sich damit den weltweiten Kundgebungen und Demonstrationen an.

Die Klima-Proteste der Schüler fanden teils unter strömendem Regen statt. Die Organisatoren zeigten sich – mit Verweis auf das schlechte Wetter – zufrieden mit der Beteiligung.

In Straubing hatten sich die Schüler um 11 Uhr vormittags auf dem Ludwigsplatz und in Regensburg auf dem Neupfarrplatz zu einer Kundgebung versammelt. In den Redebeiträgen der Organisatoren ging es um die Auswirkungen von Konsumgesellschaft und Massentierhaltung – und das Stück Verantwortung, das jeder Einzelne mit seinem Konsumverhalten übernehmen müsse.

Gegen 12 Uhr setzten sich die Schüler in Straubing zu einem Protestmarsch durch die Stadt in Bewegung. In Regensburg dauerte die Versammlung bis 13.15 Uhr. Der Zug verlief vom Neupfarrplatz über den Dachauplatz über die Luitpoldstraße, die Nibelungenbrücke und die Thundorferstraße bis zum Fischmarkt. Die Demonstration hatte circa 800 Teilnehmer. Es kam hier zu Stauungen im Umfeld der Strecke. Die Nibelungenbrücke musste in südlicher Richtung für circa 30 Minuten gesperrt werden, die nördliche Fahrtrichtung wurde nur kurz gesperrt. Aus polizeilicher Sicht war die Versammlung friedlich.

Züge fanden auch in weiteren Städten Bayerns statt, zum Beispiel in Dingolfing (Lesen Sie hierzu auch "Rettet unsere Zukunft!" - Fridays for Future) und Landau (Lesen Sie hierzu auch Weiße Karte für die Umwelt).

Lesen Sie zur #FridaysForFuture-Aktion in Straubing auch: Die Dinos dachten auch, sie hätten noch Zeit auf idowa.plus.

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