Volksbegehren Artenschutz "Reden Sie mit uns, nicht über uns Landwirte"

, aktualisiert am 08.02.2019 - 07:00 Uhr
Das dritte Semester der Landwirtschaftsschule mit Schulleiter Josef Groß (rechts) gibt Einblick in die Inhalte der landwirtschaftlichen Ausbildung bis hin zum Landwirtschaftsmeister. Foto: Elisabeth Ammer

Das Volksbegehren "Artenschutz" fordert unter anderem, dass Landwirte in der Ausbildung mehr über die Risiken für Mensch und Natur lernen. Josef Groß, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der Landwirtschaftsschule, haben Aussagen von ÖDP-Kreisvorsitzendem Bernhard Suttner über die Ausbildung zum Landwirt verwundert. Er hat mit Semesterleiterin Dr. Anita Lehner-Hilmer zu einem Besuch bei den 20 Studenten im dritten Semester eingeladen. Die große Mehrheit wird die Meisterprüfung zum Landwirtschaftsmeister ablegen.

Welche Voraussetzungen muss man zum Besuch der Landwirtschaftsschule erfüllen?

Dr. Anita Lehner-Hilmer: Fachliche Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung in einem landwirtschaftlichen Beruf und ein anschließendes Praxisjahr. Herzblut für Landwirtschaft, Natur und Tier stellen die wichtigsten persönlichen Voraussetzungen dar.

Auf der Homepage "Volksbegehren Artenvielfalt" ist zu lesen: "Die ganze Agrar-Förderungspolitik und auch die Ausbildung junger Landwirte ist seit Jahrzehnten falsch ausgerichtet. Statt überliefertem bäuerlichen Wissen über Zusammenhänge gelehrt zu bekommen, ist die Ausbildung auf Ertrag, Effizienz und Smart Farming ausgerichtet. Die jungen Bauern lernen zwar alles über chemische und mechanisierte Landwirtschaft, aber sie lernen wenig über die Folgen und Zusammenhänge und auch die Risiken für Mensch und Natur. Das muss geändert werden, sonst hat die Artenvielfalt keine Chance." Was sagen Sie dazu?

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. Februar 2019.

 
 

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