Seit Donnerstag müssen sich drei Asylbewerber aus Afghanistan im Alter von 28, 23 und 19 Jahren vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Regensburg unter Vorsitz von Richter Christian Ehrl verantworten.

In vier Anklagesätzen wird ihnen gefährliche Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Last gelegt. Der Jüngste des Trios soll zugleich der Haupt-Aggressor sein, er befindet sich in Untersuchungshaft. Der wohl heftigste Vorwurf bezieht sich auf eine Tat am 10. Juli vergangenen Jahres gegen 22 Uhr beim "Adler". Zwei Brüder im Alter von damals 23 und 20 Jahren, beide Medizinstudenten, hatten sich dort mit ihrer 19-jährigen Freundin aufgehalten. Dem Anklagesatz zufolge ging der 19-jährige Angeklagte zunächst allein auf sie zu und fragte nach einer Zigarette. Als ihm erklärt wurde, dass sie keine dabei hätten, beschimpfte und bespuckte er das Brüderpaar, zudem titulierte er deren Begleiterin mit "Schlampe". Dann entfernte er sich, um kurze Zeit später mit seinen Kumpanen erneut aufzutauchen. Während er dem 23-jährigen Geschädigten eine Ohrfeige versetzte, drängte einer seiner Kumpel den Bruder in Richtung Donau. Am Rande des Plateaus stieß er ihn mit beiden Händen vor die Brust, wodurch er etwa 2,5 Meter in die Tiefe stürzte.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 07. September 2018.