Straubing Prozessauftakt: Mordversuch in Forensischer Klinik

Ein 41-Jähriger der Forensischen Klinik Straubing muss sich ab Montag vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Regensburg verantworten (Archiv). Foto: Archiv

Ab Montag muss sich ein 41 Jahre alter Hausarbeiter der Forensischen Klinik Straubing, der dort seit Januar 2008 untergebracht ist, vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Regensburg unter Vorsitz von Richter Dr. Michael Hammer verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihm versuchten Mord mit gefährlicher Körperverletzung zur Last. Er soll zur Tatzeit in seiner Steuerungsfähigkeit erheblich eingeschränkt gewesen sein. Für den Prozess sind vier Verhandlungstage geplant.

Rückblick: Bereits als 18-Jähriger sorgte der Angeklagte als sogenannter "Ministranten-Mörder" für Schlagzeilen. 1994 hatte er in Regensburg, damals selbst Messdiener, einen elfjährigen Ministranten mit 70 Messerstichen getötet, weil sich dieser gegen seine sexuellen Übergriffe gewehrt hatte. Er wurde wegen dieser Tat zur höchstmöglichen Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt. Wenige Monate nach seiner Haftentlassung mordete der Mann erneut. Diesmal war es der Sohn eines Mithäftlings, dem er in München im Februar 2005 auf dem Schulweg auflauerte. Er missbrauchte den Neunjährigen, erstickte ihn und verging sich an der Leiche.

Lesen Sie hier: "Ministranten-Mörder" muss erneut vor Gericht

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 06. März 2018.

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