138 Jahre schon pilgern die Straubinger nach Altötting, 73 Jahre die Alburger auf den Bogenberg. Der Ittlinger Bittgang zur Gottesmutter hingegen datiert aus einer Zeit, als es - wie zumindest manch Ittlinger behauptet - noch "Straubing bei Ittling" hieß. Verbürgt ist: Am 1. Mai pilgern die Ittlinger und Amselfinger zum mindestens 500. Mal auf den Bogenberg.

Ein erhebendes Gefühl sei es gewesen, erzählt Theo Huber, als kleines Kind frühmorgens auf der Fähre von Hermann Bachl die Donau zu überqueren. Die Fähre glitt ruhig, ohne Motor, über den Fluss, nur der Wellenschlag war zu hören. "Für mich ist die an einem relativ dünnen Seil gehangen", erinnert sich Huber schmunzelnd.

An fast jedem 1. Mai seit gut 50 Jahren war Huber beim Bittgang der Ittlinger auf den Bogenberg dabei, rübergekommen sind sie immer. Weil die Wallfahrt in einem Verzeichnis von 1518 erstmals erwähnt wurde, feiern die Pilger heuer 500 Jahre Bittgang.

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