Straubing Nach der "Kulturtage"-Absage: Das sagt das Gesundheitsamt

Als die Welt nur im Karussell Kopf stand: Erinnerung an das Gäubodenvolksfest 2019. Foto: Archivfoto: Ulli Scharrer

Viele Bürger fragen sich nach der Absage der Kulturtage: Warum kann man am Samstag ohne Registrierung über den Stadtplatz schlendern, bei einem Fest am Hagen wäre dies aber nicht möglich? Das wollten wir vom Gesundheitsamt wissen.

Am erweiterten Hygienekonzept der Schausteller wurde insbesondere kritisiert, dass es zu einer mangelnden Registrierung kommen könnte. Die Schausteller hatten eine Registrierung der Biergartenbesucher vorgeschlagen. Wäre also aus Sicht des Gesundheitsamts eine Registrierung aller Besucher notwendig? Also auch der Besucher des Vergnügungsparks?

Gesundheitsamt: Aufgrund der Vielzahl der erwarteten Personen müssen zum einen Maßnahmen getroffen werden, um die Weiterverbreitung einer Infektion mit SARS-CoV-2 unwahrscheinlich zu machen, zum anderen muss im Falle des Auftretens einer Infektion gewährleistet sein, dass eventuelle Kontaktpersonen erfasst und nachverfolgt werden können. Dazu gehört auch die Erfassung der Daten der Besucher sowie eine Plausibilitätskontrolle bereits am Eingang der Veranstaltung. Ebenfalls notwendig ist eine Erfassung beim Verlassen der Veranstaltung, um die Eingrenzung möglicher Kontaktpersonen zu erleichtern.

Viele Bürger gehen samstags über den Stadtplatz. Da sind auch zahlreiche Menschen unterwegs, diese sind jedoch nicht registriert. Können Sie den Unterschied erklären, weshalb bei den Kulturtagen eine Registrierung der Besucher des Vergnügungsparks notwendig gewesen wäre und am Stadtplatz nicht?

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