Einfach die Brille aufsetzen. Eine schwarze, die an eine etwas große Sonnenbrille, ein Sportmodell, erinnert. Dann kann das Einkaufen im Dienste der Wissenschaft und des Umweltschutzes beginnen. Wer schaut wohin? Welche Informationen oder Kriterien sind für Verbraucher bei der Wahl ihres Produkts wichtig? Diese Fragen wollen Lyn Lampmann und Tabea Habermehl vom Marktforscherteam um Prof. Dr. Klaus Menrad vom TUM-Campus Straubing mit ihrer Eye-Tracking-Brille herausfinden.

Welche Faktoren das Kaufverhalten maßgeblich beeinflussen, möchte man im Edeka-Markt von Stadler und Honner an der Landshuter Straße herausfinden. Mithilfe einer Brille, die aufzeichnet, worauf sich das Augenmerk bei einem Produkt richtet. "Die Augen werden vom Unterbewusstsein gesteuert, und das kann man nicht steuern", erklärt Projektkoordinator Dr. Thomas Decker vom städtischen Projekt "VerPlaPoS". Die Abkürzung steht für den sperrigen Namen "Verbraucherreaktionen bei Plastik und dessen Vermeidungsmöglichkeiten am Point of Sale".

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