Straubing Martin Hagen: "Wir wollen Bayern gestalten"

Martin Hagen übt heftige Kritik an der CSU: "Ein halbes Jahr vor der Wahl einfach nur Geld unters Volk zu werfen, ist keine seriöse Politik." Foto: Ulli Scharrer

Die bayerischen Liberalen um Spitzenkandidat Martin Hagen möchten bei der Landtagswahl acht Prozent holen.

Martin Hagen hat als Landesgeschäftsführer acht Jahre lang im Hintergrund die Fäden in der FDP Bayern gezogen. Seit ihn die Partei im März zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl gekürt hat, steht er in der ersten Reihe. Im Interview mit unserer Zeitung im Verlagshaus in Straubing nennt er sein Ziel für die Landtagswahl und seine Bedingungen für eine mögliche Koalition mit der CSU. Dass die Liberalen in die Regierung wollen, steht für ihn außer Frage. "Die FDP ist keine Protestpartei, sondern eine Partei mit Gestaltungsanspruch", sagt er.

Herr Hagen, die FDP wirbt mit dem Spruch "Change a running system". Warum sollten die Bayern ein System wechseln, das offensichtlich erfolgreich läuft?

Martin Hagen: Wenn Jogi Löw bei der Weltmeisterschaft mit Miroslav Klose, Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski angetreten wäre, hätten wir noch schlechtere Karten gehabt - obwohl das eine sehr erfolgreiche Mannschaft war. Man muss den Mut haben, auch das, was gut funktioniert, regelmäßig zu hinterfragen und zu verändern, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 29. Juni 2018.

 

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