Kirchen sind offen, aber: "Da ist etwas eingeschlafen und wacht nicht wieder auf".

"Ich wäre gern mehr da gewesen für die Gläubigen", sagt Stadtdekan Johannes Plank über die Zeit der Corona-Beschränkungen. Andere Pfarrer berichten Ähnliches: Das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Gemeinden hat gelitten. Kirchen sind noch lange nicht wieder so voll, wie sie sein dürften. "Wir sind schnell rein in die Krise", sagt Pfarrer Heinrich Weber aus Alburg. "Aber ich hab das Gefühl, wir kommen nicht wirklich wieder raus." Er sei sehr überrascht, wie vorsichtig die Leute noch immer seien und die Kirche aus Angst vor einer Infektion mieden.