Straubing Keine Verletzten - Eine Million Euro Schaden

Mit allen verfügbaren Kräften plus Verstärkung von den Feurwehren aus Parkstetten und Atting bekämpften alle Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Straubing am Sontagmorgen einen Brand am Ludwigsplatz.

Verletzt wurde niemand, aber es war ein schwieriger Großeinsatz, da der Brandherd sehr versteckt lag. Gemeinsam mit der Polizei wurde der Komplex rund um das H&M Gebäude entlang der Fraunhofer-Straße und der Albrechtsgasse abgesucht. Teilweise mussten Fenster oder Türen aufgebrochen werden.

Gegen 6 Uhr wurden am Sonntag die Rettungskräfte durch einen Brandmelder in der Volksbank alarmiert. Die Suche nach dem Brandherd gestaltete sich schwierig, berichtet Stadtbrandrat Rainer Heimann. In der Bank wurde kein Feuer entdeckt, es roch aber "nach einem Holzbrand". Anwohner wurden aufgefordert die Fenster geschlossen zu halten. Nach intensiver Suche wurde ein Haus zwischen den Häusern gefunden, gebaut auf dem ersten Stock einer Lagerhalle.

Es bestand Einsturzgefahr

Das Feuer, ein Brand im Fehlboden des Hauses im verschachtelt bebauten Hinterhof, wurde erst einmal eingedämmt. Allerdings wurden wegen Einsturzgefahr des Eternitdachs die Angriffstrupps im Gebäude abgezogen. Bei der Lokalisierung des schwer einsehbaren und zugänglichen Brandherdes bewährte sich die neue Drohne der Freiwilligen Feuerwehr sehr, "die ist Gold wert", erklärte Heimann. Durch sofort ausgewertete Luftbilder konnte die Situation besser und schneller eingeschätzt werden (siehe unten).

Noch steht die Brandursache nicht fest, die Kriminalpolizei ermittelt. Stadtbrandrat Heimann erklärte, dass das Wohnhaus leersthand und keine Türen oder Fenster aufgebrochen waren, "wahrscheinlich ein technischer Defekt an einer Stromleitung".
 

 

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