120 Teilnehmer waren beim ersten ostbayerischen Asylgipfel. Es gibt Kritik an der Arbeitssituation.

Jeder der 120 Teilnehmer hatte ein Band ums Handgelenk mit der Aufschrift: "Asylhelfer Bayern - wir schaffen das". Das war die Botschaft, die die Organisatorinnen Petra Nordling und Julia von Seiche den Ehrenamtlichen beim ersten ostbayerischen Asylgipfel am Samstag in der interkulturellen Begegnungsstätte der Christuskirche mitgeben wollten.

Das Ziel des ersten ostbayerischen Asylgipfels formulierte Petra Nordling: "Sie sollen abends nach Hause fahren und wissen: Ich bin nicht allein. Wir schaffen das." Petra Nordling ist Asylhelferin, lebt in Vilsbiburg und hat das Netzwerk "Willkommen in Vilsbiburg" gegründet. Petra Nordling und ihre Familie haben einen 27-Jährigen Mann aus Uganda bei sich zu Hause aufgenommen, der derzeit eine Ausbildung zum Bauzeichner macht. "Einer der wenigen, der es mit der ‚3 plus 2-Regel' geschafft hat." Diese besagt, dass ein Flüchtling für die Dauer der Ausbildung (3 Jahre) und einer anschließenden Beschäftigung (2 Jahre) eine Duldung erhält - trotz eines zuvor abgelehnten Asylantrags. Eine Regelung, die auch Unternehmen Planungssicherheit gibt, findet Petra Nordling.

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