Wer eine schwere träge Masse in Bewegung setzen will, braucht Kraft und Ausdauer - im Idealfall noch den passenden Hebel. Wann und wo das Aktionsbündnis "Lass retten!" seine inoffizielle Geburtsstunde hatte, ist im Nachhinein schwer zu recherchieren. Alles deutet aber auf ein unscheinbares Zwei-Mann-Büro im Polizeipräsidium für Niederbayern in Straubing hin.

Die zunehmende Gewalt gegen Rettungskräfte, ehrenamtliche und hauptberufliche Helfer, ist seit Jahren ein schleichendes Gift für die Gesellschaft. Bei den Straubinger Personalratsvorsitzenden Martin Lehner und Andreas Holzhausen kommen die Menschen aus der anonymen Statistik durch die Tür, bekommen die Opfer ein (oft zerschlagenes) Gesicht. In dem kleinen Büro werden auch die Langzeitfolgen für die Opfer und ihre Familien greifbar - von Schlafstörungen bis zur Frage: Will ich überhaupt in diesem Beruf bleiben? Auf Dauer geht das mit jedem neuen Fall an die Substanz.

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