Straubing Gefährliches Spiel: Steine auf Bahngleise gelegt

Das hätte ein böses Ende nehmen können. Vier Jugendliche haben am Donnerstagabend auf der Bahnstrecke zwischen Straubing und Bogen mehrere Schottersteine auf die Gleise gelegt. Der Lokführer musste eine Vollbremsung einleiten. (Symbolbild) Foto: Arno Burgi, dpa

Das hätte ein böses Ende nehmen können. Vier Jugendliche haben am Donnerstagabend auf der Bahnstrecke zwischen Straubing und Bogen mehrere Schottersteine auf die Gleise gelegt. Der Lokführer musste eine Vollbremsung einleiten.

Der Vorfall ereignete sich gegen 17.35 Uhr im Bereich der Haltestelle Straubing-Ost. Dort hatten vier bislang unbekannte Personen mehrere Schottersteine auf die Gleise gelegt. Bei Bahnkilometer 1,4 war der Lokführer deshalb gezwungen, eine Vollbremsung einzuleiten. Gerade noch rechtzeitig. Denn kurz vor den Hindernissen auf dem Gleisen kam der Zug zum Stehen. 

Etwa 20 Minuten später meldete der Lokführer der Regionalbahn 27628 den Vorfall der Bundespolizei Landshut. Seinen Angaben zufolge, hatte der Lokführer noch vor der Vollbremsung vier Jugendliche am Bahngleis gesehen. Sie gelten als dringend tatverdächtig, die Steine auf das Gleis gelegt zu haben, konnten allerdings entkommen.

Beschreibung der Verdächtigen:

Alle vier dürften circa 15 bis 17 Jahre alt gewesen sein, etwa 165 bis 185 Zentimeter groß und schlank.

1. Verdächtiger:

  • Trug ein graues Kapuzen-Sweat-Shirt mit auffälligem Sternaufdruck auf der Brust
  • dunkle Hose
  • dunkles Cap
  • hatte ein Fahrrad bei sich

2. Verdächtiger:

  • Trug ein grünes Sweat-Shirt
  • dunkle Hose
  • hatte schulterlange Haare
  • hatte ein Skateboard bei sich

3. Verdächtiger:

  • Trug ein weißes Sweat-Shirt
  • blaue Jeans

4. Verdächtiger:

  • Trug ein olivgrünes Sweat-Shirt
  • dunkle Hose

Zur Zeit des Vorfalls befanden sich auf der Brücke Amselstraße/Erlenstraße mehrere Personen. Sie könnten wichtige Beobachtungen gemacht haben und werden gebeten, sich bei der Bundespolizei Landshut unter Telefon 0871/963765-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Auch Anwohner, die dort verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. 

 
 
 

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