Straubing Gäubodenvolksfest: Das rät die Polizei

Die Polizei möchte für ungetrübtes Feiervergnügen sorgen und gibt Hinweise zur Sicherheit auf dem Volksfest. (Archivfoto) Foto: Mathias Adam

In dieser Woche startet das Gäubodenvolksfest in Straubing. Aus diesem Grund erklärt die Polizei in einer Pressemeldung, wie das Sicherheitssystem aufgebaut ist und gibt Tipps zum sicheren Volksfestvergnügen.

Schwerpunkte des Sicherheitskonzepts seien eine deutliche Polizeipräsenz, das mehrstufige Kontrollsystem mit den Taschen- und Personenkontrollen und die polizeiliche Videoüberwachung.Bereits jetzt können sich die Bürgerinnen und Bürger wieder auf die selektiven Taschen- und Personenkontrollen einstellen.

Hier ergeht der Hinweis, dass es zwar kein grundsätzliches Verbot gibt, Rucksäcke oder vergleichbare Taschen mit auf den Festplatz zu nehmen. Personen, die damit unterwegs sind, müssen jedoch damit rechnen, angehalten und gegebenenfalls auch mehrmals überprüft zu werden. Wenn es nicht unbedingt nötig ist, empfiehlt die Straubinger Polizei, derartige Gegenstände gleich zu Hause zu lassen. 

Ein Auge von oben

Erneut werden dieses Jahr 15 Videokameras die Polizei bei der Bewältigung der anfallenden Aufgaben unterstützen. Die Einsatzzeiten der Videokameras sind täglich auf einen festen Zeitrahmen begrenzt. Diese erstrecken sich auf dem Festgelände von 19 Uhr bis 1 Uhr und in der Innenstadt von 22 Uhr bis 6 Uhr. An den Orten der Videoüberwachung sind Hinweisschilder angebracht.

Durch das „Social Media Team“ des Polizeipräsidium Niederbayern wird die Arbeit der Polizei auf dem Gäubodenvolksfest auch heuer online begleitet. Auf Facebook, wie auch in dem Nachrichtendienst „Twitter“ geschieht dies unter dem Account „Polizei Niederbayern“.

Rote Karte für Ranadalierer

Die Polizei zeigt Randalierern die Rote Karte: "Sollte es die Sicherheitslage erfordern, wird gegen auffällige Personen gezielt vorgegangen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Straubing wurde potentiellen Gewalttätern deshalb bereits im Vorfeld ein Betretungsverbot für das Festgelände ausgesprochen," ist in der Pressemitteilung der Polizei zu lesen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung Treffpunkte zum Abholen von Volksfestgästen nicht im unmittelbaren Umfeld des Festplatzes zu vereinbaren.  Problematisch war die Situation auf der Westtangente in Höhe des Riesenrades in den letzten Jahren. "Zusätzlich zu den für die ganze Volksfestzeit geltenden Park- und Haltverboten, wird es zum Volksfestauszug, am 10. August, ab 12 Uhr, im Aufstellungsbereich und entlang des Zugweges, im Stadtgebiet von Straubing, Einschränkungen geben. Widerrechtlich parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt," betont die Polizei.

Bei Problemen steht die Polizei von 9 Uhr bis zum Schließen des Volksfestes zur Verfügung. Telefonisch kann sie unter der Telefonnummer 09421/868-2340 erreicht werden. Tag und Nacht erreichbar ist die Polizeiinspektion am Theresienplatz 50 sowie die Einsatzzentrale im polizeipräsidium Niederbayern unter der Notrufnummer 110.

Folgende abschließende Tipps gibt die Polizei:

1. Rufen Sie bei ungewöhnlichen Situationen oder sich anbahnenden Auseinandersetzungen über Notruf „110“ schnellstmöglich die Polizei.

2. Gehen Sie Streitigkeiten oder Pöbeleien – insbesondere mit Betrunkenen – aus dem Weg.

3. Stellen Sie sich nach beobachteten Straftaten als Zeuge für die Polizei zur Verfügung und melden Sie sich bei der Polizei.

4. Lassen Sie zu Hause, was Sie zum Feiern nicht benötigen. Rucksäcke oder große Taschen sind auf dem Gäubodenvolksfest zwar nicht grundsätzlich verboten, sollten sie nicht zwingend benötigt werden, empfiehlt es sich jedoch, diese nicht mitzunehmen.

5. Achten Sie auf Ihre Geldbörsen, Schmuck und Wertsachen. Nehmen Sie nur das Nötigste – auch an Bargeld – mit und deponieren Sie Geldbörsen und Wertsachen nur in Innentaschen.

6. Versperren Sie Ihr Auto, Motorrad und Fahrrad sorgfältig und nutzen Sie ausschließlich gekennzeichnete Park- und Abstellflächen. Parken Sie nicht "wild".

7. Wenn Sie fahren müssen, Hände weg vom Alkohol!

8. Machen Sie mit Ihren Kindern, Freunden und Bekannten vorsorglich einen Treffpunkt zu bestimmten Zeiten aus, sollten Sie sich aus den Augen verlieren.

9. Nutzen Sie den öffentlichen Personennahverkehr und bilden Sie Fahrgemeinschaften.

Lesen Sie auch: Das Gäubodenvolksfest aus Sicht der Polizei

 

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