Straubing "Fridays for Future" mal anders

Gut 100 Schüler ließen sich über aktiven Klimaschutz im Alltag informieren. Hier zeigt Marina Schießl von der SER gerade, wie man ein Peeling ganz ohne Mikroplastik herstellen kann. Foto: Karola Decker

Die Fridays-for-Future-Bewegung hat dafür gesorgt, dass das Thema Umweltschutz in aller Munde ist: das machte sich am Freitag auch die Straubinger Stadtentwässerung und Straßenreinigung (SER) zunutze. Gemeinsam mit dem ZAW-SR und der Metzgerei Naber bauten die Mitarbeiter einen Infostand am Theresienplatz auf und informierten Schulklassen unter anderem über Mikroplastik, Klärschlamm und die richtige Müllentsorgung.

Etwa 100 Schüler der Klassen 5 bis 8 der Jakob-Sandtner-Realschule, der Ursulinen-Realschule und des Johannes-Turmair-Gymnasiums erfuhren im Laufe des Vormittags, wie jeder einzelne seinen individuellen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten kann. Zunächst durften die Mädchen und Jungen einen Blick in eine mit Klärschlamm gefüllte Tonne werfen. Die SER setzt sich bereits seit 2001 dafür ein, dass Klärschlamm nicht mehr auf die fruchtbaren Felder des Gäubodens als Dünger ausgebracht wird und diese verunreinigt. Klärschlamm ist der Reststoff aus der Abwasserreinigung und beinhaltet beispielsweise Mikroplastik.

Über die Kanalisation gelangen die winzigen Plastikpartikel zusammen mit dem Abwasser ins Klärwerk, wo im Klärungsprozess rund 98 Prozent im Klärschlamm zurückbleiben. Doch damit nicht genug: "Bei landwirtschaftlicher Ausbringung des Klärschlamms als Dünger wird der Boden nicht nur durch Mikroplastik verunreinigt. Arzneimittelrückstände, Schwermetalle, Chlor, Schwefel sowie Bakterien und Keime gelangen über den Klärschlamm in die Ackerböden und somit in die Nahrungskette", informierte Dr. Jürgen Pettrak von der SER. Außerdem standen SER-Geschäftsführerin Cristina Pop und ihre Mitarbeiterinnen Martina Wolf und Marina Schießl für Informationen zur Verfügung.

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