Straubing Drei Prozesse gegen "Mastanlagen Widerstand"

Die kleine friedvolle Demonstration vor dem Amtsgericht aus Solidarität für die sechs Angeklagten der Gruppe "Mastanlagen Widerstand". Foto: Ulli Scharrer

Drei parallel stattfindende Gerichtsverhandlungen gab es am Amtsgericht wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung gegen sechs Tierschützer der Gruppe "Mastanlagen Widerstand". Vor zwei Jahren haben sie die Baustelle des Geflügelbetriebs Wiesenhof (jetzt Donautal) in Bogen besetzt. Am Mittwochmorgen bei knackigen -9 Grad kamen 16 Demonstranten (inklusive der Angeklagten) zur Unterstützung.

Das Amtsgericht hatte in Erwartung von möglichen Aktionen der Tierrechtsaktivisten starke Polizeiunterstützung, teils aus Passau, von der Bereitschaftspolizei aus Bamberg und der Kripo angefordert.

Knapp eine Stunde vor Prozessbeginn entrollten die Demonstranten friedlich gegenüber dem Amtsgericht Plakate und verlasen auf dem genehmigten Demonstrationsplatz eine Pressemitteilung "gegen die Schlachtfabrik", "für Mitlebewesen" und verteilten Flyer. Die Besucherzahl der drei Prozesse hielt sich aber in Grenzen, die Einlasskontrollen des Amtsgerichts zogen sich aber trotzdem, da umfangreich kontrolliert wurde, zum Beispiel mussten Handys abgegeben werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 01. März 2018.

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