Straubing Die Sicherungsgruppe der JVA in Aktion

Einsatzdemonstration der Sicherungsgruppe der JVA Straubing, die Vorbild für alle weiteren im Freistaat war. Foto: Ulli Scharrer

"Wir kennen jedes Versteck - aber es gibt immer wieder neue Erfahrungen", erklärt der Chef der starken zehnköpfigen Sicherheitsgruppe (SIG), die am Dienstag ihr 25-jähriges Bestehen mit vielen Ehrengästen in der JVA feierte. Mit eingeschlossen waren viel Dank für die "Mutter aller Sicherungsgruppen" und Angriffe mit Besenstielen, Pfefferspray und Messern. Gefragt sind bei der Sicherungsgruppe der JVA Straubing, die als Erste Bayerns Vorbild für 17 weitere war, aber "keine Rambos", sondern Männer und Frauen, die mit extrem stressigen und gefährlichen Situationen besonnen und nötigenfalls beherzt umgehen können.

"Die Mutter aller Sicherungsgruppen" startet 1994 zu ihrer Erfolgsgeschichte - nach zwei geglückten Ausbrüchen. Ein Gefangener der psychiatrischen Abteilung nutzte den Umbau der Torwache, um 30 Minuten in Freiheit genießen zu können. Klassisch sägten vier Monate später zwei Häftlinge ihre Gitterstäbe durch und nutzten den Nebel, um bei dieser Witterung über den alten Maschendrahtzaun und die Mauer zu fliehen. Die Sicherungsgruppe wurde eingeführt und die JVA an der Passauer Straße baulich aufgerüstet. Fluchtversuche gibt es immer noch, aber keine erfolgreichen mehr. Vorfälle werden nie ausbleiben. Und die Gewalt gegen uniformierte Einsatzkräfte "nimmt drinnen wie draußen zu", wie Marcus Hegele, der stellvertretende Anstaltsleiter, bemerkte.

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