Straubing Der Umsturz ist das Ziel

Der bayerische Meister Manuel Lallinger will mit dem Team von Aufwärts Donauperle Straubing den Pokal in den Gäuboden holen. Foto: ta

Die besten Kegelteams Deutschlands kommen diese Woche zum bundesweiten Pokalfinale nach Straubing.

„Kegeln ist die Kunst, einen Umsturz zu machen, indem man eine ruhige Kugel schiebt“, erkannte schon Jürgen von Manger. Aber beim Sportkegeln ist viel mehr als das gefragt. Ausdauer, Konzentration und vor allem die koordinativen Fähigkeiten zeichnen einen guten Kegler aus. Die Sportler, die das in Deutschland am besten beherrschen, treffen sich am kommenden Samstag und Sonntag, 25. und 26. Juni, in der Keglerhalle am Peterswöhrd. Hier wird der neue deutsche Pokalsieger im Final-Four-Turnier ermittelt.

Als Top-Favoriten gehen hier bei den Männern die Mannschaft aus Zerbst und bei den Frauen die Sportlerinnen aus Bamberg an den Start. Aber auch die Straubinger Kegler von Aufwärts Donauperle haben beim „Finale dahoam“ große Ambitionen und wollen dem Favoriten ein Schnippchen schlagen. Die Männer um den aktuellen bayerischen Meister Manuel Lallinger müssen sich aber dabei auch der Konkurrenz aus Baden-Württemberg, dem KC Schwabsberg und dem SKC Weiden stellen.

Bei den Frauen hoffen neben dem Favoriten aus Bamberg auch die Sportkeglerinnen aus Dresden und Liedolsheim auf den prestigeträchtigen Titel. Eine besondere Brisanz weist das Duell der beiden Teams aus Oberfranken auf. Neben der 1. Mannschaft konnte sich auch Bamberg II für das Finale qualifizieren. Beide errangen in der 1. und 2. Bundesliga den Meistertitel, doch beim DKBC-Pokalfinale kann es nur einen Sieger geben – und der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Die erste Hürde aller acht Mannschaften wird am Samstag das Halbfinale sein, das ab 11 Uhr stattfindet. Die Entscheidung fällt dann am Sonntag ab 9 Uhr.

Der Sportkegelverein Bruder Straubinger freut sich als Ausrichter vor Ort hierbei auf viele Kegelfans und Neugierige, die die Finalisten in der Keglerhalle am Peterswöhrd lautstark unterstützen wollen.

Info Modus „120 Schub“
Beim Modus „120 Schub“ treffen bei zwei Mannschaften jeweils sechs Spieler aufeinander. Im direkten Duell zweier Kegler können diese jeweils einen Punkt für ihre Mannschaft erzielen. Dazu müssen sie drei der vier Durchgänge mit jeweils 30 Schub für sich entscheiden. Steht es nach diesen vier Durchgängen 2:2, entscheidet die höhere Anzahl der erzielten Kegel. Am Ende bekommt die Mannschaft noch zwei Extrapunkte, deren Kegler insgesamt die höhere Anzahl an Kegeln zum Umsturz bringen konnte.

 
 

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