Straubing Das Mitfahrbankerl: Eine Idee, die den ÖPNV nicht ersetzen kann

Die Idee der Mitfahrbankerl klingt gut: Eine Bank steht in Kagers (links) und eine am Spitaltor. Ob die Mitfahrgelegenheit in der Praxis funktioniert, muss sich allerdings erst noch zeigen. Foto: Wolfgang Engel

Manchmal kommt eine Idee daher, die ziemlich klein ist und erst einmal gut klingt, aber ob sie wirklich was taugt in der Praxis, weiß man da natürlich noch nicht. Das Kagerser Mitfahrbankerl ist so eine Idee: ein Bankerl am Eck Kagerser Hauptstraße/Helfrichstraße plus ein Bankerl nah am Spitaltor, und auf beiden steht "Mitfahrbankerl." Die Idee ist, dass hoffentlich ein Auto hält und einen mitnimmt. Kann das funktionieren? Um das zu erforschen, hilft vielleicht ein Selbstversuch.

Ein Straubinger Morgen kurz vor neun Uhr am Spitaltor beim Mitfahrbankerl: Nach etwa 15 Sekunden kommt ein Auto durchs Tor. Ich streck kurz den Daumen raus. Aber es nutzt nix. Das Auto biegt leider zum Rentamtsberg ab. Gleich darauf das nächste Auto: wieder kurz Daumen raus, das Auto hält, der Fahrer winkt mich herein: 20 Sekunden Wartezeit etwa, gar nicht so schlecht. "Ham Sie des Bankerl scho gekannt?", frag ich den Mann, "ja", sagt er, "habs in der Zeitung gelesen." In Kagers beim Kircherl lässt er mich raus, dort ist das andere Bankerl. Wieder etwa 15 Sekunden, dann kommt ein Auto,...

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 15. Februar 2020.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 15. Februar 2020 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading