Das hat ja "lange" gedauert. Das Gäubodenvolksfest in Straubing war noch keine 24 Stunden alt, da gab es schon die erste Gewalteskalation. In der Gartenstraße kam es nach Mitternacht zu einer Massenschlägerei.

Jeder gegen jeden. In der Nacht auf Samstag ging unweit des Festplatzes drunter und drüber. Gegen 0.45 Uhr flogen in der Gartenstraße die Fäuste. Die beiden alkoholgeschwängerten Gruppen rasselten erst nur verbal aneinander. Wie so oft schaukelten sich die gegenseitigen Provokationen hoch. Und dann wurde zugeschlagen. Vor allem ein 28-jähriger Straubinger teilte dabei aus. Er streckte erst einen 22-jährigen Regensburger mit einem Faustschlag nieder und kurz darauf einen 20-jährigen Bogener, der dem jungen Mann aus Regensburg helfen wollte. Als die beiden am Boden lagen, schlug der 28-Jährige mit der Faust zunächst mehrfach auf den 20-Jährigen ein. Mehrere Kumpanen des 28-Jährigen "widmeten" sich derweil dem am Boden liegenden Regensburger. Sie malträtierten ihn mit Tritten gegen den Körper. Als sich der 22-Jährige aufrappeln wollte, verpasste ihm ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Straubing-Bogen einen gezielten Tritt gegen den Kopf. Der Regensburger sackte daraufhin zusammen und verlor das Bewusstsein. Der 22-Jährige musste wenig später im Klinikum Straubing behandelt werden.

Die Straubinger Polizei sucht nun nach Zeugen dieser Schlägerei. Wer hat die Eskalation oder deren Entstehung beobachtet? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 09421/868-0 entgegen.