Straubing Maria Baier gewinnt den ersten Sommernachts-Slam im Alten Schlachthof

Der Sommernachts-Slam von der Freistunde in Bildern. Foto: Susanne Raith

Mit einem traurigen Text an ihren Vater und einem Text über eine gescheiterte Liebesbeziehung entschied Maria Baier (22) aus Landau an der Isar den ersten Sommernachts-Slam in Straubing für sich.

Bei sonnigen 22 Grad luden das Jugendzentrum Straubing und die Jugendzeitung „Freistunde“ zum ersten Sommernachts-Slam auf der Freiluft-Bühne im Alten Schlachthof ein. „Wir wollen, dass es auch in diesem Jahr einen Slam in Straubing gibt“, sagte Moderator David Voltz zu Beginn der Veranstaltung. Der Open-Air-Slam an diesem Samstag sei ein Ersatz für den großen Poetry Slam „Freischnauze“, der in den vergangenen fünf Jahren im Anstatt-Theater stattfand. Da dieses noch bis Ende des Jahres renoviert wird, muss der große Dichterwettstreit 2019 entfallen.

Beim Sommernachts-Slam traten sechs Poeten mit ihren selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. In zwei Vorrunden wählte eine Jury aus fünf zufällig ausgewählten Zuschauern Maria Baier, Matthias Keck und Michi Beer ins Finale. Hier stimmte schließlich das Publikum auf Zetteln über den Gewinner ab: Mit 38 Stimmen wählten sie die Landauerin auf Platz eins. Regensburger Michi Beer landete mit 36 Stimmen auf dem zweiten Platz. Dritter mit neun Stimmen wurde Matthias Keck, der für das Wortgefecht aus Frauenberg bei Landshut angereist war. Zwischen den Vorträgen der Poeten verzauberte Liedermacherin Carina Haller aus Deggendorf das Publikum mit ihren bairischen und englischen Liedern über verschiedene Ausprägungen von Liebe.

Etwa 100 Besucher hörten ihr und den Poeten zu. Moderator David Voltz zog am Ende eine positive Bilanz: „Wir wollten einen kleinen, kuscheligen Slam und den haben wir bekommen. 2020 laden wir sie dann wieder ins Anstatt-Theater ein.“ Der Termin dafür steht bereits fest: Am Samstag, 28. März 2020, steigt das nächste Wortgefecht von Jugendzentrum und Freistunde.

 
 
 

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