Straubing Amateurfunk: Ein fremder Kanadier wird zum Bekannten

Jede Funkstation hat ein Rufzeichen. Christian Frankls hat DL6RDM. Foto: Lena Feldmeier

"Funken ist wie Fischen, du weißt nicht, wer anbeißt", sagt Malcom Smith in sein Mikro. Der Kanadier sitzt im schneebedeckten New Brunswick. 5.500 Kilometer von Ittling entfernt. Der Kontakt entstand zufällig, dauerte nicht länger als fünf Minuten und treibt den Ittlinger Christian Frankl (52) doch an, mit einem Kurzwellenfunkgerät auf Fang zu gehen.

Eine zehn mal zehn Meter große Richtantenne (Spiderbeam) ist auf dem Dach von Frankls Haus montiert. "Nicht zu übersehen. Niedrige Frequenzen erfordern große Antennen." Der Ittlinger hat mit 20 Jahren angefangen zu funken und in einem kleinen Büro seine Station aufgebaut. Gerade stellt er Verbindungen zu anderen Stationen auf der Erde her, die nicht über ein Mikrofon laufen, sondern über den Computer. "Es werden einfache Daten übertragen, die nur aus Rufzeichen und Feldstärke bestehen. Jeder, der mich auf der Welt hört, meldet sich über Internet zurück", sagt er und zeigt auf den Bildschirm. Auf einer Landkarte sieht Frankl in Minutenangaben, wer ihn zuletzt beispielsweise in Amerika gehört hat. Gelbe Markierungen ploppen auf. Vor acht Minuten wurde er zuletzt in Nordamerika empfangen.

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