"Ich sehe keine andere Möglichkeit. Diese Kröte müssen wir schlucken", sagte Bürgermeister Hans Lohmeier als Vorsitzender des Umweltausschusses und stimmte zusammen mit sieben weiteren Ausschussmitgliedern der Fällung von sieben geschützten Bäumen in unmittelbarer Bahnhofsnähe zu.

Um den neuen Kreisverkehr am Jahnplatz mit Geh- und Radwegen ordnungsgemäß bauen zu können, müssten die Bäume weg, erklärte stellvertretender Tiefbauamtsleiter Klaus Reisinger. Bis Ende diesen Jahres sollen die gesamten Bauarbeiten abgeschlossen sein, damit Jahnplatz und die neue Bahnunterführung in der Landshuter Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden können. Wenn die Bäume nicht an einer steilen Böschung stehen würden, könnte man sie mit etwas Glück retten und versetzen, sagte Stadtgärtner Jörg Bär. So ist der Platz zwischen der Alten Hauptpost und der kleinen Grünanlage bei den Fahrradstellplätzen der Bahn einfach zu wenig, um die neue Straße vom Jahnplatz Richtung Osten samt beidseitigen Geh- und Radwegen unterzubringen. "Nichts wäre mir lieber, als wenn kein Baum gefällt werden müsste", sagte Reisinger. Vor allem aus Sicherheitsgründen könne das Tiefbauamt nicht anders planen: "Sonst haben wir an dieser Stelle im nächsten Jahr einen neuen Unfallschwerpunkt."

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