Straubing Alkoholsucht: "Die Angst saß einem immer im Nacken"

Die Beziehung zwischen Klaus W. (Name geändert) und seiner Frau zerbrach am Alkohol. Halt fand er bei der Gruppe "Al-Anon". Foto: Alexander Heinl

Ouzo, Campari und Blutwurz stehen auf dem Regal in der Speisekammer. "Die Flaschen wurden rasant leer", sagt Klaus W. (Name geändert). Seine Frau meinte: "Ich habe nichts getrunken." Sie gestand sich die Sucht nicht ein - stritt alles immer wieder ab. Die Ehe zerbrach. Halt fand Klaus W. bei der Familiengruppe "Al-Anon".

Straubinger Tagblatt: Wann haben Sie die Sucht ihrer damaligen Frau das erste Mal wahrgenommen?

Klaus W.: Wir hatten einen gemeinsamen Betrieb. Es ging alles so schleichend, dass ich es nicht gleich gemerkt habe. Man versucht immer, alles zu schaffen, die eigene Gesundheit und das soziale Leben werden hinten angestellt. Ich gehe davon aus, dass meine heutige Ex-Frau bereits getrunken hat, noch bevor wir uns kennengelernt haben. Als ich später mit Verdacht auf Herzinfarkt eingeliefert wurde, sagte der Arzt, dass mir am Herzen nichts fehlt. Daraufhin habe ich einen Burnout-Kurs besucht. Viele Fragen, die mir dort über Alkohol gestellt wurden, haben zugetroffen.

Welche Fragen waren das?

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