Straubing A3 wird ab Ende Juli in Fahrtrichtung Regensburg saniert

Ende Juli starten die Sanierungsarbeiten auf der A3 zwischen Rastanlage Bayerischer Wald und Straubing (Symbolbild). Foto: Armin Weigel, dpa

Erst sollte die Sanierung aufgeschoben werden, nun findet sie doch noch in diesem Jahr statt: Ende Juli beginnen die Bauarbeiten auf der Autobahn A3 zwischen Rastanlage Bayerischer Wald und Straubing. Das bestätigte Josef Seebacher von der Autobahndirektion Südbayern auf Anfrage von idowa.

Noch mehr Verkehrsbehinderungen auf der A3: In etwa ab dem 27. Juli wird die A3 zwischen der Rastanlage Bayerischer Wald und Straubing saniert. Der genaue Baustart hänge allerdings von Verlauf der Vorarbeiten ab. Auch die Bauzeit selbst sei schwer einzuschätzen, erklärt Seebacher: "Aufgrund der massiven Auslastung in der Baubranche sind die Baustellen zurzeit nicht auf den Tag berechenbar. Auch eine verlässliche Kostenschätzung können wir erst nach der Auftragsvergabe abgeben." Vor allem die Kosten für die Verkehrssicherung seien derzeit schwer berechenbar.

Die Sanierungsarbeiten dürften aber etwa bis zum Ende des Jahres dauern. "Wer werden nicht vermeiden können, dass unsere Baumaßnahme auch in die erste Reisewelle fällt", sagte Seebacher. Für die Bauzeit sind in dem Streckenabschnitt alle vier Fahrstreifen auf eine Richtungsfahrbahn zusammengequetscht. Deswegen ist dort dann Tempo 60 angesagt. Zu Verkehrsbeeinträchtigungen könne es jedoch im Zuge der Vorbereitungen auf den Baubeginn schon ab 16. Juli in Fahrtrichtung Regensburg kommen. Die Sanierung dieses Autobahnabschnitts in Fahrtrichtung Passau wurde bereits durchgeführt - nun ist die Fahrtrichtung Regensburg dran.

Auf dem Streckenabschnitt werden die Betonplatten herausgebrochen und die Autobahn als Asphaltfahrbahn neu aufgebaut.

Zunächst war keine Sanierung der A3 in diesem Jahr mehr geplant. Unter anderem auch, weil die stark befahrene Autobahn bereits bei Regensburg sechsspurig ausgebaut wird und der Autobahndirektion Südbayern das nötige Personal fehle. Diese Verschiebung der Sanierung habe aber laut Medienberichten zu sehr viel Kritik aus der Region geführt, so dass sich das Verkehrsministerium nun doch für eine Sanierung des A3-Abschnitts entschied. 

 
 

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