Wo sind all die Bäume hin, wo sind sie geblieben? Diese Frage warf Gemeinderätin Rita Holzbauer am Dienstag auf. Von Steinkirchen donauabwärts habe sie bis zum Schöpfwerk 30 abgeholzte Baumstümpfe gezählt. Und damit hat sie längst noch nicht alle gefunden. Insgesamt waren es heuer 35 Eschen, die im Februar von der Flussmeisterstelle Deggendorf zwischen Steinkirchen und Mettenufer gerodet wurden. Doch das war nur der Anfang: Alle am Deich gepflanzten Bäume werden nach und nach verschwinden: Aus Gründen des Hochwasserschutzes.

Siegfried Ratzinger, Bereichsleiter Hochwasserschutz, erklärt warum: "Die Bäume standen an der landseitigen Deichböschung entlang des Deichhinterweges. Bäume auf Deichen gefährden die Standsicherheit dieser Deiche im Hochwasserfall. Deshalb beinhalten einschlägige Normen und Vorschriften grundsätzlich ein Verbot von Bäumen auf Deichen. 

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