Steigende Preise Pflegebeauftragte fordert Pflegegeld-Erhöhung

Das Pflegegeld wird von fast zwei Dritteln der zu Hause Gepflegten genutzt. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Das Pflegegeld müsse mit der Entwicklung der Preise und Löhne Schritt halten, fordert die Pflegebeauftragte der Bundesregierung. Die letzte Erhöhung soll fünf Jahre zurückliegen.

Angesichts steigender Preise hat die Pflegebeauftragte der Bundesregierung eine deutliche Erhöhung des Pflegegeldes für Menschen, die zu Hause gepflegt werden, gefordert. "Wir müssen das Pflegegeld jetzt spürbar erhöhen", sagte Claudia Moll den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Damit Pflegebedürftige mit dem Pflegegeld auf Dauer die nötige Unterstützung finanzieren könnten, müsse es mit der Entwicklung der Preise und Löhne Schritt halten.

Laut Moll wurde das Pflegegeld seit 2017 nicht mehr erhöht. "Das heißt für Pflegebedürftige, dass sie seit 2017 Jahr für Jahr weniger Unterstützung damit finanzieren können", sagte die SPD-Politikerin. Das Pflegegeld werde von fast zwei Dritteln der zu Hause Gepflegten genutzt und sei die einfachste und flexibelste aller staatlichen Leistungen zur Unterstützung der Pflege.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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