A9 bei Allershausen Lkw-Fahrer (71) bei Unfall tödlich verunglückt

Kilometerlanger Stau am Donnerstagvormittag auf der Autobahn A9 zwischen Pfaffenhofen und Allershausen. Ein 71-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Raum München übersah dabei das Stauende und kollidierte mit einem Sattelzug. Dabei kam der 71-Jährige ums Leben. Foto: Vifogra

Verkehrschaos durch widrige Straßenbedingungen am Donnerstag auch auf der Autobahn A9 bei Freising. Dort kam es im Laufe des Vormittags zu mehreren Unfällen. Einer davon endete tödlich.

Auslöser war ein Lkw-Unfall am Vormittag auf der A9 auf Höhe der Anschlussstelle Pfaffenhofen in Richtung Ingolstadt. Durch diesen Unfall staute sich der Verkehr kilometerweit bis fast nach Allershausen zurück. Dort kam es dann zum nächsten Unfall, diesmal mit tödlichem Ausgang. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte ein 71-jähriger Lkw-Fahrer gegen 11.10 Uhr das Stauende übersehen. Dadurch krachte er mit voller Wucht in die Rückseite eines ukrainischen Sattelzuges. Die Fahrerkabine des Unfallverursachers wurde dadurch regelrecht nach hinten geschoben. Der 71-Jährige wurde dabei in dem Wrack eingeklemmt und schwer verletzt. Er war nicht mehr ansprechbar. 

Zwar trafen Feuerwehr und Notarzt schnell an der Unfallstelle ein und befreiten den 71-Jährigen, dennoch gelang es ihnen leider nicht, den Mann noch zu retten. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 30-jährige Fahrer des ukrainischen Sattelzuges blieb dagegen unverletzt. 

Zur Landung des Rettungshubschraubers, der Unfallaufnahme und der Erstellung eines Gutachtens, das von der Staatsanwaltschaft angeordnet wurde, mussten alle drei Fahrspuren gesperrt werden. Gegen 13 Uhr konnte zumindest die linke Fahrspur für kurze Zeit freigegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt war der Rückstau bereits auf zehn Kilometer angewachsen. Mit einer vollständige Freigabe der A9 ist allerdings erst in den späten Nachmittagsstunden zu rechnen. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Allershausen ausgeleitet.

Nachdem eine erhebliche Menge an Betriebsstoffen ausgelaufen war, musste wegen einer möglichen Umweltgefährdung das Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen werden. Vorsichtigen Schätzungen zufolge beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 150.000 Euro. Neben einem Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren und der Autobahnmeisterei München Nord waren auch der Rettungsdienst einschließlich Hubschrauber sowie fünf Streifen der Verkehrspolizei Freising vor Ort.

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