Stadt Regensburg gibt bekannt Erstimpfung von 1.400 Personen abgesagt

Etliche Impftermine mussten abgesagt werden. (Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Stotterstart bei den Impfungen. Die Stadt Regensburg hat bekanntgegeben, dass etliche Impftermine vorerst abgesagt werden müssen.  

Die Stadt Regensburg hat am Donnerstag darüber informiert, dass aufgrund der Knappheit des Impfstoffes alle Termine zur Erstimpfung bis zum 9. März abgesagt werden müssen. Der jetzt zur Verfügung stehende Impfstoff dürfe laut Landesregierung bis auf Weiteres nur noch für Zweitimpfungen oder für Impfungen in Senioreneinrichtungen verwendet werden. Insgesamt sind davon 1.410 Personen betroffen. Die Impfwilligen sollen telefonisch zur erneuten Terminvereinbarung kontaktiert werden, sobald ausreichend Impfstoff vorhanden ist. Die Stadt Regensburg hoffe, dass über den Freistaat ab Anfang Februar Impfstoffdosen konstant und regelmäßig nach Regensburg geliefert werden, hieß es seitens der Presseabteilung. Die Daten der Betroffenen werden von der Stadt in das bayerische Registrierungsportal (BayIMCO) übernommen. Die betroffenen Regensburgerinnen und Regensburger müssten nichts weiter tun.

Der Fall in Regensburg scheint wenig überraschend, die Probleme mit dem Nachschub an Impfstoffen sind in etlichen Regionen gegeben. Nicht nur in Regensburg wird der Mangel verwaltet, auch etwa in Landshut erwartet man Impfstoff-Nachschub.

Bei den Erstimpfungen komme es zu Verzögerungen und Verschiebungen, hatte das Gesundheitsministerium schon am Montagabend eingeräumt. Zweitimpfungen seien aber sichergestellt. In Bayern sollen den Angaben nach bis zum 15. Februar vier Lieferungen eintreffen – nun mit insgesamt 13 Prozent weniger Impfstoff als geplant. Nach den neuen Biontech-Plänen, die auch den Ländern übermittelt wurden, sollen dann bis Mitte Februar im Freistaat 862.485 Impfdosen eingetroffen sein.

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