St2083 in Vilsbiburg

Sanierung der Frontenhausener Straße verschoben


Die Sanierung der Frontenhausener Straße in Vilsbiburg startet aufgrund von Lieferengpässen erst im Juli.

Die Sanierung der Frontenhausener Straße in Vilsbiburg startet aufgrund von Lieferengpässen erst im Juli.

Von Redaktion idowa

Eigentlich wäre am kommenden Montag der Startschuss für die Sanierung der Frontenhausener Straße (St2083) in Vilsbiburg gefallen. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten verschiebt sich der Baubeginn allerdings nun um rund zwei Monate auf Juli. Das teilt das Staatliche Bauamt Landshut mit.

Die weltweiten Engpässe machen auch vor Maßnahmen des Staatlichen Bauamts Landshut nicht halt. Im speziellen Fall sind Kunststoffrohre für den Wasserleitungsbau erst Mitte Juni verfügbar. Da kurz darauf das Vilsbiburger Volksfest stattfindet, wird mit dem Baubeginn dessen Ende abgewartet, um so Beeinträchtigungen für den Verkehr während dieser Zeit zu vermeiden.

"Grundsätzlich könnten wir am 9. Mai beginnen - aber schon nach kurzer Zeit würde auf der Baustelle wegen Materialmangels nur noch sehr wenig vorwärtsgehen und der Verkehr wäre trotzdem unnötigerweise beeinträchtigt", sagt Robert Bayerstorfer, Bereichsleiter Straßenbau am Staatlichen Bauamt Landshut. "Wir sind bemüht, den Bauablauf so zu optimieren, dass trotz späteren Beginns alle drei in 2022 geplanten Bauabschnitte fertiggestellt werden können und die Verschiebung keine weiteren Auswirkungen auf den Bauzeitenplan hat."

Sechs Bauabschnitte

Die sechs Bauabschnitte umfassende Maßnahme dauert - mit Winterpause - bis Spätsommer kommenden Jahres: 2022 ist der Bereich zwischen der Kirchstraße und der Gartenstraße vorgesehen, 2023 dann die Strecke zwischen der Gartenstraße und Mühlen. Während der Arbeiten ist die Frontenhausener Straße abschnittsweise vollständig gesperrt.

Neben der Fahrbahnsanierung liegt der Fokus auf der Verbesserung der Verkehrssituation für Fußgänger und Fahrradfahrer. Die Geh- und Radwege werden erneuert und verbreitert - in den Bereichen, in denen es baulich möglich ist, bis auf eine Breite von drei Metern. Außerdem wird die Querungsinsel auf Höhe der Gobener Straße um eine sogenannte signalisierte Fußgängerfurt (Ampel mit Anforderungstaster) ergänzt, um so ein sichereres Überqueren zu ermöglichen. Die Kreuzung am Pfarrbrückenweg erhält eine weitere, dann dritte signalisierte Fußgängerfurt.