St2083 in Vilsbiburg Sanierung der Frontenhausener Straße beginnt

Ab kommenden Montag, 4. Juli, saniert das Staatliche Bauamt Landshut die Frontenhausener Straße in Vilsbiburg. Foto: Tobias Nagler/Staatliches Bauamt Landshut

Jetzt aber wirklich: Ab kommenden Montag, 4. Juli, saniert das Staatliche Bauamt Landshut gemeinsam mit der Stadt Vilsbiburg die Frontenhausener Straße (St 2083). Die Bauarbeiten hätten eigentlich bereits im Mai beginnen sollen. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten hat sich der Termin jedoch verschoben. Nun soll es also losgehen, teilte das Staatliche Bauamt mit. 

Die sechs Bauabschnitte umfassende Maßnahme dauert – mit Winterpause – bis Spätsommer kommenden Jahres: In 2022 wird der Bereich zwischen der Kirchstraße und der Gartenstraße erneuert, in 2023 dann zwischen der Gartenstraße und Mühlen.

Während der Arbeiten ist die Frontenhausener Straße abschnittsweise vollständig gesperrt. Ursprünglich war der Beginn der Maßnahme für Mai vorgesehen gewesen. Lieferengpässe hatten den Baustart jedoch verschoben. Um Beeinträchtigungen für den Verkehr während des Vilsbiburger Volksfestes zu vermeiden, starten die Arbeiten nun erst im Juli.

Den Auftakt macht von Juli bis August der Abschnitt zwischen der Kirchstraße und der Jet-Tankstelle. Dazu wird der Verkehr umgeleitet (siehe Pressekarten).

  • Der Durchgangsverkehr nutzt in beide Richtungen die großräumige Umleitung über Achldorf/Bodenkirchen/Gerzen (B 299/B 388/LA 3).
  • Die Kreuzung Pfarrbrückenweg ist gesperrt.
  • Der Verkehr der St 2083 in die Richtungen Landshut und Achldorf nimmt die Umleitung über Gobener Straße, Schachtenstraße, Seyboldsdorfer Straße (LA 2) und Landshuter Straße zum Kreisverkehr beim Gewerbegebiet und fährt dort auf die B 299.
  • Die Umleitung in Richtung Frontenhausen wird analog dazu geführt.

Neben der Fahrbahnsanierung liegt der Fokus auf der Verbesserung der Verkehrssituation für Fußgänger und Fahrradfahrer. Die Geh- und Radwege werden erneuert und verbreitert – in den Bereichen, in denen es baulich möglich ist, bis auf eine Breite von drei Metern. Außerdem wird die Querungsinsel auf Höhe der Gobener Straße um eine sogenannte signalisierte Fußgängerfurt (Ampel mit Anforderungstaster) ergänzt, um so ein sichereres Überqueren zu ermöglichen. Die Kreuzung am Pfarrbrückenweg erhält eine weitere, dann dritte signalisierte Fußgängerfurt. Den Auftrag hat nach öffentlicher Ausschreibung die Firma Fahrner aus Mallersdorf-Pfaffenberg erhalten. Insgesamt investieren der Freistaat Bayern und die Stadt Vilsbiburg rund fünf Millionen Euro. Möglich macht dies auch das Corona-Investitionsprogramm (CIP): Der bayerische Landtag genehmigte im Rahmen des CIP für die Jahre 2022 und 2023 zusätzliche Mittel auch für die bayerischen Staatstraßen in Höhe von insgesamt rund 46 Millionen Euro – Mittel, die es auch dem Staatlichen Bauamt Landshut ermöglichen, verstärkt in die Staatsstraßen zu investieren.

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