SSV Jahn Selimbegovic: "Brutal wichtig, dass man möglichst früh Familie hat"

Mersad Selimbegovic, Trainer des SSV Jahn Regensburg, sprach auf der Pressekonferenz am Donnerstag nicht nur über Fußball. Foto: Zink/imago

Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic hat sich auf der Pressekonferenz vor dem Erstrundenspiel der Regensburger im DFB-Pokal am Samstag gegen den 1. FC Köln nicht nur zur Personalsituation in seinem Team geäußert, sondern auch über die Bedeutung einer Familie für Fußballer gesprochen.

Mittels "Schnuller-Jubel" verriet Jahn-Kapitän Benedikt Gimber nach seinem Treffer in Bielefeld am vergangenen Sonntag, dass er mit seiner Freundin Natalia ein Kind erwartet. Er sei schon vorher von Gimber darüber informiert worden, sagte Selimbegovic am Donnerstag und fügte mit einem Schmunzeln an: "Er hat aber nicht gesagt: Pass auf. Wenn ich ein Tor schieße, wird so gejubelt."

Selimbegovic freut sich für Bald-Papa Gimber. "Ich finde es für Fußballer brutal wichtig, dass man möglichst früh eine Familie hat, dass man eine Basis hat." Mal habe man Stress, dann laufe es nicht rund, dann sei man verletzt. "Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Wenn du dann heimkommst und dir jemand mit einem Lächeln und offenen Armen entgegenläuft, dann vergisst man schneller ein paar Dinge, die in diesen Tagen negativ verlaufen", erzählte der Jahn-Coach.

"Kleines Fragezeichen" hinter Thalhammer und Shipnoski

Auf der Pressekonferenz gab Selimbegovic zudem Einblicke in die Personalsituation bei der Jahnelf. Maximilian Thalhammer und Nicklas Shipnoski seien in Bielefeld ausgewechselt worden, "weil sie angeschlagen waren." Beide hätten am Mittwoch Teile des Trainings mitgemacht, "nicht alles." Hinter einem Einsatz der beiden gegen den Bundesligisten stehe noch "ein kleines Fragezeichen", wenngleich sich Selimbegovic bei Thalhammer optimistisch zeigte: "Wir haben eine gute medizinische Abteilung. Ich will sie nicht unter Druck setzen, aber ich gehe davon aus, dass sie es hinkriegen, dass er spielt."

Gegen Köln definitiv nicht dabei sein werden der am Knie verletzte Oscar Schönfelder und Rückkehrer Sarpreet Singh, den schon längere Zeit eine Schambeinverletzung plagt. Schönfelder gehe es gut, sagte Selimbegovic. "Er macht seine Reha, sein Knie sieht gut aus. Das ist auch eine positive Nachricht." Singh gehe es "besser als im ersten Moment gedacht". Er mache Fortschritte und sei im Lauftraining gewesen. Eine Prognose wollte der Jahn-Coach nicht abgeben. Aber: "Wir sind zuversichtlich, dass es auch nicht allzu lange dauert."

 
 
 

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