Nach dem Schulterklopfen und den Lobeshymnen, die in den letzten Wochen im Trommelwirbel-Stil von allen Seiten auf ihn niederprasselten, könnte man fast den Eindruck gewinnen, Christian Keller ist beim SSV Jahn Regensburg nicht zu ersetzen. Er sei ein "Glücksfall für den Jahn", sagte Präsident Hans Rothammer. Kapitän Benedikt Gimber nannte es stellvertretend für die ganze Mannschaft "einen großer Verlust". Im Abschlussgespräch mit unserer Sportredaktion blickt der scheidende Geschäftsführer auf seine Zeit beim Zweitligisten zurück.

Herr Keller, ich hatte schon ein bisschen Sorge, Sie könnten den Termin mit unserer Zeitung eventuell nicht wahrnehmen, weil das intensive Dauer-Schulterklopfen, das sie in den letzten Wochen ertragen mussten, eventuell eine Eckgelenksprengung oder zumindest eine Schlüsselbeinverletzung verursacht haben könnte. Haben Sie es denn noch ausgehalten?