Sportdirektor Augsburgs Reuter will WM in Katar trotz Kritik anschauen

Augsburgs Sportdirektor Stefan Reuter steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Manager Stefan Reuter vom FC Augsburg hat die umstrittene Vergabe der Fußball-WM nach Katar als Fehler bezeichnet. Dennoch sollte man das deutsche Team unterstützen, sagte der Weltmeister von 1990 am Mittwochabend in Augsburg. Die Entscheidung für den Wüstenstaat sei "sicher falsch", aber die Sportler dort wollten sich einfach mit den Besten messen. "Für jeden Fußballer ist es ein Traum, eine Fußball-Weltmeisterschaft zu spielen", betonte Reuter.

Er sprach sich deswegen dafür aus, die WM-Spiele letztlich auch anzuschauen. Dies hätten die Fußballer verdient. "Ich finde, man kann jetzt nicht die Athleten dafür bestrafen, dass vielleicht auch politisch verkehrte Entscheidungen getroffen worden sind", meinte der Sport-Geschäftsführer des Bundesligisten. "Ich werde unserer deutschen Mannschaft die Daumen drücken."

Am 20. November beginnt die Fußball-WM in Katar. Erstmals wird eine Endrunde im Winter ausgespielt, was bei vielen für Unmut sorgt. Vor allem aber steht das Turnier in der Kritik, weil dem Emirat massive Verletzungen von Menschenrechten beim Bau der Stadien und der Organisation vorgeworfen werden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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