Spielt in Disney-Serie „Gag Attack“ Bishal (11): „Das ist eine echt krasse Vorstellung“

Bishal Seefried schlüpft in der Disney-Sendung "Gag Attack" in verschiedene Rollen. Foto: Seefried

Die geborene „Rampensau“ sei sein Sohn nicht, erzählt Wilhelm Seefried, aber sobald die Kamera läuft, taut Bishal auf: Der Elfjährige aus Freising ist einer von sechs Kinderstars in der Disney-Sendung „Gag Attack“. Was er werden wollte, als er noch klein war, wie oft Szenen wiederholt werden müssen und mit wem er gerne vor der Kamera stehen würde – das hat er idowa im Interview erzählt.

Wie hat es sich angefühlt, als du dich zum ersten Mal im Fernsehen gesehen hast?
Bishal Seefried: Das war wirklich ganz toll, dass ich im Fernsehen bin. Man weiß ja nicht, wie viele Leute sich das anschauen und das ist eine echt krasse Vorstellung. Meine Freunde fragen mich die ganze Zeit: „Boah, wie bist du dazu gekommen, das ist der Wahnsinn.“

Worum geht es in der Sendung „Gag Attack“?
Bishal: In der Sendung gibt es viele verschiedene Sketche. Wir Kinder spielen da kleine, witzige Szenen.

In welche Rollen bist du geschlüpft?
Bishal: Einmal war ich Benny Blubberkopf, der schlechteste Koch Deutschlands. Dann war ich zweimal in der Schule der Superhelden als das kleine Törchen und als Müllman. Außerdem viermal Mega, der immer die Welt verbessern will, auch wenn seine Erfindungen meistens misslingen. Bei einer Torwartszene kommt so ein großer Fußballspieler und ich bin der Torwart und habe richtig Angst. Den Ball habe ich dann aber abgewehrt.

Bist du im Alltag auch so lustig?
Bishal: In der Schule schon manchmal, da mache ich oft Witze.

Was hast du beim Casting für die Rolle in der Disney-Sendung erlebt?
Bishal: Ich wurde zu den besten 13 ausgewählt von über 100 Kindern, die eingeladen waren. In der Endauswahl war ich mit drei Kindern gemeinsam in einem Raum und einer nach dem anderen ist in ein anderes Zimmer gegangen. Dort mussten wir eine Szene vorspielen, die wir als Text nach Hause geschickt bekommen haben. Vortanzen musste ich auch – und Tanzen mag ich gar nicht. Anscheinend fanden Sie das aber ganz gut. Ich habe versucht, es so gut wie möglich zu machen. Dann musste ich noch Gesichtsausdrücke machen, zum Beispiel traurig oder glücklich aussehen.

Wie haben die Drehtage ausgesehen?
Bishal: Zuerst habe ich meine Kameraden begrüßt, die auch bei Gag Attack mitgespielt haben. Ich bin geschminkt und angezogen worden, bevor ich zum Dreh gebracht wurde. Ich musste die Szene vorspielen und dann ist mir gesagt worden, was ich noch besser machen sollte. Die Szenen mussten wir teilweise bis zu dreißigmal wiederholen und das hat sehr lange gedauert. Auch 30 Seiten Drehbuch lernen ist viel, aber ich kann mir das sehr schnell und gut merken.

Wie haben dir deine Eltern in Vorbereitung auf die Rolle geholfen?
Bishal: Meine Eltern haben immer mit mir geübt, jeden Tag. Zuerst habe ich selber vorgespielt, wie ich es spielen wollte. Meine Eltern haben dann gesagt, was ich noch besser machen könnte.

Welche besonderen Fähigkeiten hast du?
Bishal: Ich kann flüssig Bengalisch sprechen und das beeindruckt die Leute oft.

Was willst du werden, wenn du groß bist?
Bishal: Vielleicht Schauspieler, das macht mir sehr viel Spaß. Als ich noch klein war, wollte ich Helikopterpilot werden, aber da bin ich mir nicht mehr ganz sicher.

Mit wem würdest du gerne vor der Kamera stehen wollen?
Bishal: Vielleicht mit meinen Eltern und den beiden Geschwistern.

Wann stehst du wieder vor der Kamera?
Bishal: Das weiß ich noch nicht sicher. Wenn die Staffel zu Ende ist und die Sendung gut ankommt, bekomme ich Bescheid.

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