Sperre für Mouillierat, Kommentar von Zatkoff Straubings Derbysieg in München und seine Nachwirkungen

Kael Mouillierat (links) wurde für zwei Spiele von der Liga gesperrt. Foto: imago

Nach dem Derbysieg in München wurde Tigers-Stürmer Kael Mouillierat für zwei Spiele gesperrt. Zudem kritisierte wohl Tigers-Goalie Jeff Zatkoff Münchens Manager Winkler in einem Kommentar.

Ein packendes Derby und seine Nachwirkungen: Am Tag nach dem 6:3-Erfolg der Straubing Tigers beim Tabellenführer EHC Red Bull München hat die Deutsche Eishockey-Liga begannt gegeben, ein Ermittlungsverfahren gegen Münchens Manager Christian Winkler einzuleiten. Der Grund: Unsportliches Verhalten gegenüber den Spieloffiziellen.

Was steckt dahinter? Aufschluss gibt ein Kommentar, den wohl Tigers-Goalie Jeff Zatkoff unter dem Beitrag abgesetzt hat. Ein (nicht verifizierter) Nutzer j_zatkoff37  schrieb zumindest, frei übersetzt: "Fanboy GM rennt zur Strafbank, um die gegnerischen Spieler anzuschreien. Er stürmt nach dem ersten Abschnitt und nach dem Spiel in die Schiedsrichterkabine, um sie zu beschimpfen. Ich spiele zwölf Jahre professionell Eishockey und habe noch nie so ein unprofessionelles Verhalten von jemandem in einer Management-Position gesehen. Vor allen nicht von einer so großen Organisation. Peinlich."

Ob tatsächlich Jeff Zatkoff dahinter steckt, konnte der Verein auf Nachfrage nicht beantworten. Das Profil sei nicht bekannt. Es könne auch ein Fan dahinter stecken, man könne aber auch nicht ausschließen, dass es sich um Jeff Zatkoff handle, so die Aussage des Vereins.

Desweiteren müssen die Straubing Tigers die nächsten beiden Spiele auf Stürmer Kael Mouillierat verzichten. Der Grund ist ein unerlaubter Körperangriff gegen Münchens Chris Bourque. "Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Unerlaubter Körperangriff gemäß DEL Regel 122 vorliegt und hält die Sperre von zwei Spielen in Verbindung mit der Geldstrafe für angemessen. Kael Mouillierat hat seinen Gegenspieler mit einem Unerlaubten Körperangriff rücksichtslos gefährdet und ihn dabei verletzt", heißt es in einer Mitteilung.

 

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