Der majestätisch große Riese ragt in die Höhe. Mit seinen 3.718 Metern Höhe ist der Pico del Teide nicht nur der höchste Gipfel der Kanarischen Inseln, sondern ganz Spaniens. Von unten kann man seine Launen beobachten. Mal zerrt er sich Wolken über den Gipfel, die er Sekunden später wieder zerreißt. Dann kann es auf einmal heftig regnen.

Denn trotz Saharanähe bringt der Nordost-Passat Regenwolken, die an dem Berg hängen bleiben. Kurze Zeit später zeigt sich der Teide im Sonnenlicht in voller Pracht. Auf der Insel gibt es viel Wind und Sonne. Das raue Klima nutzt die Inselregierung und setzt seit Jahren auf sanften, umweltbewussten Qualitätstourismus. Der Energiebedarf wird aus erneuerbaren Quellen bezogen. Und das mit Erfolg. Jetzt gibt es Urlaub im Öko-Dorf.