Später Ausgleich Hyseni sorgt gegen München für verdienten Punkt

Der Jahn und die Münchner trennten sich 1:1. Foto: Sascha Janne

Nach der Nullnummer in Bayreuth waren die Jungs von Heiko Herrlich wieder auf den nächsten Dreier aus. Dafür mussten aber erst einmal die Junglöwen vom TSV 1860 München aus der Continental Arena gejagt werden. In einem spannenden Spiel gingen die Münchner eher überraschend in Führung, kassierten aber kurz vor ultimo noch den Ausgleich.

Nach weniger als zwei Minuten lag Jahn-Keeper Philipp Pentke nach einem Zusammenprall mit einem Münchner längere Zeit am Boden und musste kurz behandelt werden. Für ihn konnte es aber weitergehen. Eine erste gute Gelegenheit ergab sich in der achten Minute durch einen nur leicht verzogenen Fernschuss von Marcel Hofrath. Auch wenn die Fehlpassquote bei beiden Mannschaften anfangs noch zu hoch war, kombinierte sich der Jahn nach einer Viertelstunde zum ersten Mal schnell durch und machte klar, wer das Spiel bestimmen wollte. Den verdienten Lohn gab es in der 21. Minute. Nach einem Konter über Uwe Hesse schickte dieser Markus Ziereis, der von Münchens Torwart Michael Netolitzky klar gefoult wurde und somit den Strafstoß vor dem gellend pfeifenden Gästeblock rausholte. Das Pfeifkonzert forderte jedoch seinen Tribut, Netolitzky hatte die richtige Ecke und Kolja Pusch konnte das Leder nicht unterbringen.

In der Folge beteiligte sich München mehr am Spielgeschehen, brachte den Ball aber nicht mit der letzten Konsequenz aufs Tor. Eine gute halbe Stunde war rum, da lagen wieder zwei am Boden. Oliver Hein wollte vom Sechzehner volley abziehen, traf stattdessen aber den Münchner Felix Bachschmied. Hein musste verletzt raus und machte Platz für Fabian Trettenbach, der so nach langer Verletzungspause schon früher als gedacht sein Comeback geben konnte. Noch vor dem Wechsel und demnach in Unterzahl kassierte der Jahn dann den Gegentreffer zum 0:1. Einen Schuss von Nicholas Helmbrecht aus der Distanz konnte Pentke noch parieren, beim Nachschuss von Nicolas Andermatt wäre dann aber jeder andere Torwart ebenso chancenlos gewesen (39.).

Regensburg wollte sich sofort zurückmelden und hatte noch ein paar Chancen vor dem Pausenpfiff. Dabei standen sie sich aber teilweise selbst im Weg und so verstrich auch die dreiminütige Nachspielzeit ohne einen weiteren Treffer.

Überforderte Abwehr zu Beginn der zweiten Halbzeit

Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs war geprägt von einer schlampigen Abwehr der Jahnelf. Oft konnten einzelne Spieler der Gäste sich alleine durch die gesamte Abwehr dribbeln und nur in letzter Not gestoppt werden. Erst nach insgesamt 60 Minuten fanden die Domstädter wieder besser in die Spur und hatten eine Chance durch Haris Hyseni. Doch der Neuzugang schlug einen Haken zu viel und ein Gegner konnte retten. In einem späteren Anlauf scheiterte wieder Hyseni am Schlussmann der Oberbayern.

Weiterhin war die Halbzeit weit weniger unterhaltsam, als die erste. Der Unterschied war nur, dass der Jahn ein Tor brauchte und es für die Löwen gerne so weitergehen konnte. Für dieses Ziel war das Spiel von der Herrlich-Truppe aber einfach zu vorhersehbar.

Es waren 75 Minuten auf der Stadionuhr zu sehen, als Markus Palionis angeblich mit der Hand dran gewesen sein soll, dies aber nicht geahndet wurde. Darauf entbrannte ein Streit, der damit endete, dass die Hand des Kapitäns scheinbar im Gesicht eines Münchners landete. Palionis sah dafür gelb und schrie seine Mannen darauf nochmal richtig wach. Vor 8453 Zuschauern, die der Stadionsprecher in diesem Moment durchgab, konnten die das aber nicht mehr wirklich umsetzen und schafften es nicht, an die Form der ersten Hälfte anzuknüpfen. Trotzdem war es Hyseni bald wieder, der am langen Pfosten richtig stand und die Pille diesmal zum Ausgleich über die Linie drückte (84.).

Jetzt war die letzten Minuten wieder alles offen. In der Nachspielzeit machte der Jahn nochmal Druck und erkämpfte sich zwei Freistöße aus jeweils guter Position. Doch keiner davon fand den Weg ins Netz und so retteten die Münchner ihren Punkt mit einem 1:1, das über die gesamte Spielzeit betrachtet auch vollkommen in Ordnung geht.

So spielte der Jahn: Pentke; Odabas, Hofrath (George, 65.), Geipl, Ziereis (Jünger, 79.), Palionis, Hein (Trettenbach, 40.), Pusch, Hesse, Hyseni, Nandzik

So spielte der TSV: Netolitzky; Kokocinski, Hürzeler, Mayer, Aigner, Bachschmied (Köppel, 76.), Helmbrecht (Katidis, 90+), Andermatt, Genkinger, Seferings, Scheidl (Kelmendi, 62.)

 

Es bleibt beim 1:1! Der Jahn kämpft sich nochmal gut zurück, Haris Hyseni gelingt mit seinem vierten Saisontor der späte...

Posted by SSV Jahn Regensburg on  Donnerstag, 24. März 2016
 

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