Sommerloch Von Ende und Anfang: (K)ein Nachruf auf die Kuh Yvonne

Großes Thema im Sommer 2011: die Kuh Yvonne. Foto: Andreas Gebert/dpa - Archivfoto

Auf nix ist mehr Verlass. Kein Sammy und kein Kuno, kein Bruno und keine Petra. Yvonne und Max sind weg, auch Ronny lässt nichts von sich hören. All das sind nicht nur irgendwelche Namen, die man längst wieder vergessen hat, es sind Tiere. Schicksale. Der Brillenkaiman und der hungrige Wels, der Problembär und der liebende Schwan. Sie alle beherrschten über Wochen die Nachrichten - nicht auf den Politikseiten der Zeitungen, sondern im "Vermischten", manchmal auf der Titelseite.

Es war Sommer, das muss man dazusagen. Diese berühmten Tiere sind Saisonarbeiter, die man mit dem ersten Herbststurm wieder vergisst. Manche freilich bekommen später sogar einen Nachruf. So erging es dem "Killerwels Kuno", der im Jahr 2001 mit seinem riesigen Maul einen Dackelwelpen verschlungen haben soll. Zwei Jahre später wurde sein Ende vermeldet, als der eineinhalb Meter große und 35 Kilo schwere Fisch unglamourös an der Oberfläche eines Sees in Mönchengladbach trieb.

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