Sommerfakten Simon Klesse liefert fünf Fakten zum Sommer

Simon Klesse. Foto: privat

Was gibt es Schöneres, als einen Eiskaffee am Stadtplatz oder bei heißen Temperaturen einen Sprung ins kühle Nass? Nicht umsonst erklärt jeder Zweite den Sommer zu seiner absoluten Lieblingszeit im Jahr. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research herausgefunden. Noch mehr Erstaunliches über Juni, Juli und August erfährst du hier.

1. „36 Grad und es wird noch heißer …“ sang das deutsche Elektropopduo 2raumwohnung 2007 in seinem Riesenhit „36grad“. Tatsächlich setzte der Rekordsommer 2015 noch eins oben drauf: Am 5. Juli und 7. August in diesem Jahr zeigten die Thermometer im unterfränkischen Kitzingen 40,3 Grad Celsius an – ein bis dahin in Deutschland noch nie erreichter Wert, der seitdem auch nicht mehr getoppt wurde.

2. Unzählige Badeseen laden im Sommer zum Entspannen, Sonnen und Abkühlen ein. Sie zeichnen sich meist durch eine hervorragende Wasserqualität aus, sodass dem Badevergnügen nichts mehr im Weg steht. So auch der türkis-blau schimmernde Walchensee: Er liegt inmitten der bayerischen Voralpen und weist an bestimmten Stellen eine Tiefe von 190 Metern auf – nur der Bodensee ist noch tiefer. Die Sichtweite unter Wasser beträgt bis zu 40 Meter, wodurch vereinzelt der Blick auf Auto- sowie Bootswracks freigegeben wird. Ein wunderbarer Ort für abenteuerlustige Taucher!

3. Viele Menschen besuchen die rund 3 200 deutsche Freibäder. Deren Badewassertemperatur liegt meist zwischen 23 und 25 Grad Celsius. Um die Hygiene vor Ort zu gewährleisten, wird dem Wasser das geruchslose Chlorgas zugesetzt. Es desinfiziert und tötet Krankheitserreger ab. Der Einsatz dieses Mittels ist auch in Europas größtem Freibadbecken mit einer Größe von 11 000 Quadratmetern unabdingbar. Es befindet sich im Brentano-Bad in Frankfurt am Main. Zur besseren Vorstellung: Der Inhalt von insgesamt 225 000 Badewannen fände in dem hessischen „XXL-Swimmingpool“ Platz.

4. Manchmal kommen auch wir in den Genuss sogenannter „Tropischer Nächte“. So bezeichnen Wissenschaftler die Nächte, in denen die Tiefsttemperatur nicht unter 20 Grad sinkt. Dieses Phänomen ist in Städten noch häufiger zu beobachten als auf dem Land: Asphaltierte Straßen speichern die Wärme besonders gut, weshalb Experten von einem „Stadteffekt“ sprechen.

5. Ein leckeres Eis kommt doch wie gerufen für solche lauen Sommerabende. Davon essen wir bis zu 7,6 Liter pro Kopf und Jahr. Nach einer Erhebung des Verbandes der Speiseeishersteller aus dem Jahre 2017 gehören drei „Klassiker“ zu unseren Lieblingssorten: Vanille, Schokolade und Haselnuss. Na dann: Guten Appetit!

 
 

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