Der Straubinger Thomas Schweikl hat die Social-Media-Auftritte deutscher Profi-Klubs untersucht und die Ergebnisse veröffentlicht. Er erklärt, wie wichtig Facebook und Co. für den Sport sind - und wie die Straubing Tigers abgeschnitten haben.

Für die meisten Studierenden ist die Masterarbeit nur das letzte Hindernis am Ende ihres Studiums. Für Thomas Schweikl wurde sie zum Großprojekt - und schließlich zu einem Buch. Der junge Straubinger widmete sich gegen Ende seines Studiums der Medien- und Kommunikationswissenschaften in Passau dem deutschen Profisport in den Sozialen Medien. Dafür untersuchte er die Auftritte der 67 Erstligaklubs aus den vier Sportarten Fußball, Handball, Eishockey und Basketball auf den Plattformen Facebook, Instagram, Youtube und Twitter.

Ein enormer Arbeitsaufwand, der sich gelohnt hat. Nach dem äußerst positiven Feedback des betreuenden Professors und weil es zu diesem Thema noch keine vergleichbaren Forschungsergebnisse gab, entschied sich Schweikl, seine Arbeit in überarbeiteter Form als Fachbuch mit dem Titel "Punktsieg oder Eigentor?" zu veröffentlichen.

Unsere Redaktion hat mit ihm darüber gesprochen.

Herr Schweikl, Sie haben den Auftritt deutscher Profi-Sportvereine in den Sozialen Medien untersucht. Was genau hat Sie daran interessiert?