So kocht die Region Zucchini einlegen: Die besten Tricks

Richtig eingelegt sind Zucchini lange haltbar. Foto: cooknsoul.de

Zucchini einlegen erfordert kein großes Küchen-Know-How, im Gegenteil, man kann es sich ganz leicht machen. Vor allem, wenn es im Juli und August die sogenannte Zucchinischwemme gibt, ist das Konservieren eine gute Möglichkeit den Mengen Herr zu werden. Außerdem hat man dann auch nach der Zucchinisaison noch was von dem köstlichen Gemüse. Die Foodblogger von cooknsoul.de geben Tipps. 

Wer Zucchini einlegen möchte, kann dies auf verschiedene Arten tun. Gebratene Zucchini oder gegrillte Zucchini schmecken zum Beispiel besonders köstlich, wenn sie als Antipasti in gutes Olivenöl eingelegt werden. Rohe Zucchini geben wir am liebsten in ein Einmachgas und übergießen sie mit einem heißen Sud aus Essig und Gewürzen. Die süß-sauer eingelegten Zucchini sind ein toller Snack und passen bestens zur Brotzeit. Milchsauer vergoren nennt man die fermentierten Zucchini, die in Salzlake eingelegt werden.

Am einfachsten und schnellsten geht es, wenn die Zucchini einfach roh eingelegt werden. Dazu benötigt man nicht mehr als ein paar Löffel Salz, etwas Essig und Öl, Salz und Zucker und Gewürze nach Belieben.

Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 große Zucchini (oder entsprechend mehrere Kleine)
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Peperoni (getrocknet)
  • 150 ml gutes Olivenöl
  • 150 ml Weißwein Essig
  • 1 TL Zucker
  • 1-2 TL Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1-2 Pimentkörner
  • 1 große Prise frisch gemahlenen Pfeffer

Zubereitung: 

1. Zwiebel und Knoblauch schälen und in Schiffchen oder Ringe aufschneiden. Die Zucchini dann gründlich waschen, abtropfen lassen und der Länge nach halbieren. Das innere Fruchtfleisch mit den Kernen auskratzen und den Rest in Würfel, Scheiben oder Sticks aufschneiden - je nachdem, wie groß die Schraubgläser sind. Wichtig: Am Ende muss die komplette Zucchini im Glas vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein - sonst fängt der Inhalt an zu gammeln. 

2. Zwiebelstücke und Zucchinistücke in eine ausreichend große Schüssel geben und mit Salz bestreuen. Gut durchmischen und mindestens 3-4 Stunden ziehen lassen, damit die Zucchini an Wasser verlieren. Das Salz entzieht der Zucchini das eigene Fruchtwasser. Das ist wichtig, denn sonst wird die eingelegte Zucchini nach einer gewissen Zeit im Glas matschig. Je länger man hier Geduld hat, um so besser wird das Ergebnis. 

3. Für den Sud das Zucchiniwasser mit dem Knoblauch, dem Essig, dem Olivenöl, der Peperoni, dem Lorbeerblatt und den Pimentkörnern, 1 Prise frisch gemahlenen Pfeffer und dem Zucker vermengen und alles kurz im Wasserbad erhitzen. Die Temperatur muss über 80 Grad (am besten 90 Grad) haben, also fast kochen.

4. Die Zucchini-Zwiebelmischung in Schraubgläser aufteilen und mit dem heißen Sud übergießen. Da die Zucchini vorab nicht gekocht werden, erhöht sich das Risiko, dass Bakterien für einen Zerfallsprozess sorgen, der das Glas zum Kippen bringt. Wer also auf Nummer sicher gehen will, dass sich die eingelegten Zucchini eine Weile halten, sollte die gefüllten und gut verschraubten Gläser im Anschluss noch einwecken. Dazu werden sie aufrecht stehend in einen großen Topf gestellt und mit kochendem Wasser übergossen. Das Wasser sollte die Gläser wenigstens zu 3/4 bedecken, besser noch ganz. Dann lässt man das Ganze etwa 10 Minuten köcheln, damit sich der Glasinhalt auf über 70 Grad erhitzt. Da man die Innentemperatur im Glas von außen nicht mehr feststellen kann, lieber auf Nummer sicher gehen und im Zweifel fünf Minuten länger als weniger. 

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