Heiße Ladung auf der Autobahn A3 bei Sinzing (Kreis Regensburg)! Zöllner hatten dort routinemäßig einen Autofahrer aus Südosteuropa kontrolliert. An Bord hatte er über 400 Schuss Munition.

Vor kurzem überprüften Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg an der Anschlussstelle Sinzing einen 33-jährigen Südosteuropäer, der sich auf der Fahrt von Brüssel in sein Heimatland befand. Die Frage nach mitgeführten Zigaretten oder Waffen wurde von dem Reisenden verneint. Da die Zöllner in der Jackentasche des Mannes allerdings ein Einhandmesser fanden, verlegten sie die weitere Kontrolle in eine nahe gelegene Halle. Bei der Überprüfung der Gepäckstücke fanden die Beamten im Koffer des Mannes, versteckt zwischen Kleidungsstücken, insgesamt 410 Schuss Munition verschiedenen Kalibers sowie vier Schalldämpfer. Die Zöllner stellten die Gegenstände sicher und leiteten gegen den Beschuldigten ein Verfahren wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. In diesem Fall übernahm das Zollfahndungsamt München die Sachbearbeitung.